Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur




НазваниеDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur
страница8/58
Дата26.09.2012
Размер1.46 Mb.
ТипДокументы
1   ...   4   5   6   7   8   9   10   11   ...   58
Siebenundzwanzigstes Kapitel.

 

Nichts ist thörichter, als wenn man eine Gasterei, wie diese, veranstaltet und die Sache dann so schlecht einrichtet, daß Kritiker und Leute von feinem Geschmacke sie herunterreißen; außerdem giebt es keine größere Wahrscheinlichkeit dafür, daß sie es thun werden, als wenn man sie nicht dazu einladet, oder, was wenigstens ebenso beleidigend ist, seine Aufmerksamkeit den andern Gästen so ausschließlich zuwendet, als wenn gar keine solche Wesen wie Kritiker vom Fach am Tische säßen.

Ich verwahre mich gegen beides, denn erstens habe ich hier absichtlich ein halbes Dutzend Plätze für sie offen gelassen, und dann bezeuge ich ihnen hier insgesammt meine tiefste Hochachtung. Meine Herren, ich küsse Ihnen die Hand, ich versichere Ihnen, daß keine Gesellschaft mir halb so viel Vergnügen machen könnte, als die Ihrige – weiß Gott, ich bin erfreut Sie bei mir zu sehen. Ich bitte, machen Sie sich's bequem, setzen Sie sich ohne Umstände und langen Sie tapfer zu.

Ich sagte, ich hätte sechs Plätze offen gelassen und war schon im Begriff meine Zuvorkommenheit noch weiter zu treiben und auch den siebenten noch für Sie leer zu machen, gerade den, den ich selbst einnehme; aber da mir ein Kritiker (zwar keiner von Fach, sondern ein natürlicher) eben sagte, daß ich meine Sache gar nicht übel gemacht hätte, so will ich ihn selbst ausfüllen, hoffe aber im nächsten Jahre noch mehr Platz zu erübrigen.

– »Potz tausend! wie konnte Ihr Onkel Toby, der doch Soldat war und den Sie keineswegs als einen Narren schildern, dennoch ein so konfuser, grützköpfiger, verwirrter Gesell sein, wie« – Das beantworten Sie sich selbst.

So, Herr Kritiker, hätte ich erwiedern können, aber ich verschmähe es. Es wäre eine unhöfliche Rede, und schickte sich allenfalls nur für Jemand, der nicht im Stande wäre, klare und befriedigende Auskunft über die Dinge zu geben, oder bis auf den Grund menschlicher Unwissenheit und Verwirrung unterzutauchen. Außerdem wäre es eine herausfordernde Erwiederung und deshalb verwerfe ich sie; denn obgleich sie dem soldatischen Charakter meines Onkels Toby ganz angemessen wäre und er gewiß keine andere gegeben haben würde (denn an Muth fehlte es ihm gewiß nicht), wäre es nicht seine Gewohnheit gewesen, bei solchen Angriffen den Lillebullero zu pfeifen, – so schickt sich dieselbe doch nicht für mich. – Sie sehen klar und deutlich, ich schreibe als Gelehrter – selbst meine Gleichnisse, meine Anspielungen, meine Erläuterungen, meine Metaphern, alles ist gelehrt; ich muß meinen Charakter aufrecht erhalten und ihn Andern gegenüber in sein eigenes Licht stellen; – was würde sonst aus mir werden? Ei, mein Herr, ich wäre verloren! denn in demselben Augenblicke, wo ich meinen Platz hier gegen einen Kritiker vertheidigte, würde ich ein paar andern Raum geben.

Also antworte ich so:

Haben Sie, mein Herr, wohl je unter den Büchern, die Sie gelesen haben, auch eines gelesen, das den Titel trägt: »Locke's Versuch über den menschlichen Verstand?« – Antworten Sie nicht zu rasch, denn ich weiß, Viele citiren das Buch, ohne es gelesen, und Viele haben es gelesen, ohne es verstanden zu haben. Sollte eines von beiden Ihr Fall sein, so will ich Ihnen mit drei Worten sagen, was für ein Buch das ist, denn ich schreibe, um zu belehren. Es ist eine Geschichte! – Eine Geschichte? von wem?, wovon? wie? wann? – Uebereilen Sie sich nicht. Es ist ein Geschichtsbuch, mein Herr, (vielleicht, daß es sich so der Welt empfiehlt,) von dem, was in dem Geiste des Menschen vorgeht, und wenn Sie so viel und nicht mehr von dem Buche sagen, so werden Sie, verlassen Sie sich darauf, in einem metaphysischen Kränzchen gar keine üble Figur spielen.

Aber dies nebenbei.

Wenn Sie es nun darauf wagen wollen, weiter mit mir und der Sache auf den Grund zu gehen, so wird es sich zeigen, daß die Ursache der Unklarheit und Verwirrtheit im Geiste eines Menschen eine dreifache sein kann.

Zuerst, Verehrtester, stumpfe Organe; zweitens, wenn die Organe nicht stumpf sind, schwache und oberflächliche Eindrücke der Gegenstände auf sie; drittens ein siebartiges Gedächtniß, unfähig das Empfangene zu behalten. – Rufen Sie Dolly, Ihr Stubenmädchen, und ich schenke Ihnen meine Kappe sammt dem Glöcklein daran, wenn ich Ihnen die Sache nicht so klar mache, daß Dolly sie ebenso gut wie Malebranche verstehen soll. – Wenn Dolly ihren Brief an Robin fertig geschrieben hat und dann mit der Hand in die Tasche greift, die an ihrer rechten Seite hängt, so erinnern Sie sich dabei, daß die Begriffsorgane und das Begriffsvermögen durch gar nichts in der Welt so angemessen bezeichnet und erklärt werden können, als durch das, wonach Dolly's Hand sucht. Ihre Organe sind nicht so stumpf, mein Werther, daß ich Ihnen zu sagen brauchte: es ist ein Stückchen rothes Siegellack.

Wenn der Siegellack geschmolzen und auf den Brief geträufelt ist, Dolly aber nun so lange nach ihrem Fingerhute herumsucht, bis der Lack zu hart wurde, so wird er von dem Drucke des Fingerhutes, der sonst immer eine Spur hinterließ, keinen Eindruck annehmen. Nun gut! Nimmt Dolly aber in Ermangelung eines Stückchen Siegellacks ein Stück Wachs, oder ihr Lack ist zu weich, so wird beides zwar den Eindruck annehmen, aber es wird ihn trotz alles Drückens nicht behalten, – und endlich – nehmen wir an, der Lack ist gut und der Fingerhut auch, aber der letztere wird zu hastig und oberflächlich daraufgedrückt, weil Dolly's Herrin eben schellt: – in allen drei Fällen wird der Eindruck, welchen der Fingerhut hinterläßt, dem Urbilde so wenig gleichen wie einem Kupferpfennig.

Nun muß man wohl verstehen, daß meines Onkels Unklarheit in seinen Reden aus keiner dieser Ursachen entsprang, und deshalb gerade habe ich mich, nach Art großer Physiologen, so weit über dieselben verbreitet, um zu zeigen, woher sie nicht stammte.

Woher sie stammte, habe ich oben angedeutet, und das ist und wird immer eine ergiebige Quelle der Unklarheit sein, – nämlich der schwankende Gebrauch der Wörter, der selbst die klarsten und bedeutendsten Geister in Verlegenheit gesetzt hat.

Es ist mehr als unwahrscheinlich, ob Sie die Literaturgeschichte älterer Zeit gelesen haben; wenn aber, was für schreckliche Schlachten sind in dem Kriege um Worte gekämpft, wie viel Galle und Dinte ist dabei vergossen worden, so daß ein sanftmüthiger Mensch die Berichte davon nicht ohne Thränen lesen kann.

Verehrter Kritiker! wenn Du alles dies bei Dir wirst erwogen haben und in Betracht ziehst, wie oft Dein eigenes Wissen, Deine Diskussion, Deine Besprechungen zu dieser oder jener Zeit dadurch und dadurch allein gestört und in Unordnung gerathen sind; – was für Lärm und Toben in den Koncilien über oysia und ypostasis, in den Schulen der Gelehrten über Kraft und Geist, Essenz und Quintessenz, Substanz und Raum ausbrach; welche Verwirrung auf noch größeren Bühnen aus geringfügigen und ebenso vieldeutigen Wörtern entstanden ist, – so wirst Du Dich über meines Onkels Verlegenheit nicht länger wundern; Du wirst auf seine Scarpe und Contrescarpe, auf sein Glacis und seinen gedeckten Weg, auf seinen Ravelin und Halbmond eine Thräne des Mitleids fallen lassen: – wahrlich! nicht Ideen, Wörter waren es, die seinem Leben Gefahr drohten.

 Achtundzwanzigstes Kapitel.

 

Sobald mein Onkel Toby den Plan von Namur erhalten hatte, machte er sich darüber, ihn mit dem größten Eifer zu studiren; denn da ihm nichts so sehr am Herzen lag als seine Genesung, diese aber, wie wir sahen, von den Leidenschaften und Aufregungen des Gemüthes abhängig war so war es natürlich, daß er sich in so weit seines Gegenstandes zu bemächtigen suchte, um ohne Aufregung darüber reden zu können.

Ein vierzehntägiges unablässiges und emsiges Studium, das, nebenbei gesagt, seiner Wunde nicht günstig war, befähigte ihn, mit Hülfe einiger Randglossen unter dem Text und mit Hülfe der aus dem Vlämischen übersetzten Befestigungs- und Feuerwerker-Kunst des Gobesius seinem Vortrage eine ziemliche Klarheit zu geben; und ehe noch zwei Monate vergangen waren, hatte er sich eine solche Beredsamkeit erworben, daß er nicht allein den Angriff auf die vorgeschobene Contrescarpe in größter Ordnung bewerkstelligen konnte, sondern auch, da er unterdeß viel tiefer in die Kunst eingedrungen war, als es zu erst zu seinem Zwecke nöthig schien, sich sogar im Stande fühlte, die Maas und Sambre zu überschreiten, Diversionen bis zu Vaubans Linie, bis zur Abtei Salsines u.s.w. zu machen und seinen Besuchern eine ebenso genaue Darstellung von allen andern Attaken zu geben, wie von der beim St. Nicolas-Thor, wo er die Ehre gehabt hatte verwundet zu werden.

Aber es geht mit dem Durst nach Wissen wie mit dem Durst nach Reichthümern: er wächst, je mehr man ihn zu löschen sucht. Je länger mein Onkel Toby über seinem Plane saß, desto mehr Vergnügen fand er daran, analog dem Vorgange und vermittelst derselben elektrischen Assimilation, wodurch, wie gesagt, die Seelen der Kenner durch Reibung und Anfüllung so glücklich sind, in Tugendseelen, Gemäldeseelen, Schmetterlings- oder Geigenseelen umgewandelt zu werden.

Je mehr mein Onkel Toby aus dem süßen Quell der Wissenschaft trank, um so größer wurde die Heftigkeit und Begierde seines Durstes; und noch war das erste Jahr seiner Krankenhaft nicht vorüber, als es kaum eine befestigte Stadt in Italien oder Flandern gab, von der er sich nicht auf diesem oder jenem Wege einen Plan verschafft hätte, den er dann, kaum erhalten, eifrig studirte; und dazu sammelte er alles, was auf die Geschichte der Belagerungen, Zerstörungen, Erweiterungen und Neubefestigungen dieser Plätze Bezug hatte, indem er es mit unablässigem Fleiße und immer neuer Lust wieder und wieder las, so daß darüber Wunde, Krankenhaft und Mittagsessen vergessen wurden.

Im zweiten Jahre schaffte sich mein Onkel Toby die Uebersetzungen der Italiener Ramelli und Cataneo an, sowie den Stevinus, Moralis, den Chevalier de Ville, Lorini, Coehorn, Sheeter, den Grafen von Pagan, den Marschall Vauban, und Monsieur Blondel, nebst vielen andern Werken über Befestigungskunst – mehr als Don Quixote über Ritterschaft besessen haben würde, selbst wenn der Pfarrer und der Barbier nicht in seine Bibliothek eingebrochen wären.

Ohngefähr im Anfang des dritten Jahres, also etwa im August 99, fand mein Onkel Toby es nothwendig, daß er auch von den Wurfgeschossen etwas verstünde, und da er der Ansicht war, daß es am besten sei, sein Wissen an der Hauptquelle zu schöpfen, so fing er mit N. Tartaglia an, der, so scheint es, zuerst entdeckte, daß es ein Irrthum sei, wenn man glaube, eine Kanonenkugel richte ihre Verheerung in gerader Linie an. – Das, bewies N. Tartaglia meinem Onkel Toby, sei ganz unmöglich.

Das Forschen nach Wahrheit hat kein Ende.

Nicht sobald war mein Onkel Toby über den Weg, welchen die Kanonenkugel nicht nimmt, zufrieden gestellt, als er unmerklich weiter geführt wurde und bei sich beschloß, darüber nachzudenken und ausfindig zu machen, welches denn nun der Weg sei, den sie ginge; dazu mußte er sich mit dem alten Maltus in Verkehr setzen, und er studirte ihn eifrig. Dann ging er zunächst zu Galileo und Torricellius über und fand, gestützt auf gewisse geometrische Lehrsätze, die hier klar bewiesen waren, daß ihr eigentlicher Weg eine Parabel oder vielmehr eine Hyperbel beschreibe, und daß der Parameter oder latus rectum der Hyperbel besagten Weges sich zur Quantität und Bogenweite gerade so verhielte, wie die ganze Linie zu dem Sinus des doppelten Einfallwinkels, der von dem Hintertheil der Kanonen auf einer horizontalen Fläche gebildet werde, und daß der Halbparameter. – Aber halt, lieber Onkel Toby, halt! – keinen Schritt weiter auf diesem dornenvollen und verwirrenden Pfade; ein jeder weitere ist gefahrvoll! Gefahrvoll sind die Irrgänge dieses Labyrinthes, gefahrvoll die Beschwerden, welche die Verfolgung dieses lockenden Phantoms, Wissenschaft, über dich bringen wird. O Herzensonkel, fliehe, fliehe, fliehe es wie eine Schlange! Ist es recht, du sanftmüthiger Mann, daß du mit deinem verwundeten Schambeine ganze Nächte lang aufsitzest und dir das Blut mit angreifendem Wachen erhitzest? – Ach! es wird deine Wunde verschlimmern, deine Hautthätigkeit stören, deine Lebensgeister verflüchtigen, deine Lebenskraft aufreiben, deine Säfte austrocknen, dich verstopfen, deine Gesundheit schädigen und die Gebrechen des Alters frühzeitig heraufführen. O Herzensonkel! lieber Onkel Toby! –

 Neunundzwanzigstes Kapitel.

 

Für des Mannes Verständniß vom Schriftstellerhandwerk möchte ich keinen Deut geben, der das nicht einsähe: daß die allerbeste Erzählung von der Welt, wenn man sie unmittelbar hinter die gefühlvolle Apostrophe an meinen Onkel Toby gestellt hätte, dem Gaumen des Lesers schaal und nüchtern vorkommen müßte; deshalb schloß ich mein Kapitel, obgleich ich mitten in meiner Geschichte war.

Schriftsteller haben einen Grundsatz mit den Malern gemein: Wo genaues Nachbilden unsere Gemälde weniger effektvoll machen würde, da wählen wir das kleinere Uebel, denn es dünkt uns verzeihlicher, gegen die Wahrheit als gegen die Schönheit zu sündigen. Dies muß indeß cum grano salis verstanden werden; doch dem sei wie ihm wolle, – denn da der Vergleich eigentlich nur deshalb hier angebracht wurde, um die Apostrophe sich abkühlen zu lassen, so ist es gar nicht wesentlich, ob der Leser damit einverstanden ist oder nicht.

Da mein Onkel Toby am Ende des dritten Jahres bemerkte, daß der Parameter und Halbparameter der Hyperbel seine Wunde irritire, so gab er plötzlich das Studium der Wurfgeschosse auf und befaßte sich nur noch mit dem praktischen Theile der Befestigungskunst, zu welcher die Neigung, wie ein zurückgehaltener Springquell, jetzt mit doppelter Kraft wieder in ihm aufsprudelte.

In diesem Jahre war es, wo mein Onkel anfing, von dem täglichen Wechseln eines frischen Hemdes abzusehen, seinen Barbier oft unverrichteter Sache wegschickte, und seinem Wundarzte kaum Zeit genug zum Verbinden seiner Wunde gab, um die er sich jetzt so wenig bekümmerte, daß er unter sieben Malen nicht Einmal fragte, wie es damit stünde. Da, mit Einem Male – die Veränderung ging wirklich wie ein Blitz vor sich – fing er an, nach Genesung zu seufzen, klagte meinem Vater, wurde ungeduldig gegen den Wundarzt, und eines Morgens, als er denselben die Treppe heraufkommen hörte, schlug er seine Bücher zu, warf seine Instrumente bei Seite und machte ihm die bittersten Vorwürfe wegen der Verzögerung der Heilung, die, wie er sagte, sicherlich nun schon lange hätte beendigt sein können. Lange verweilte er bei den Schmerzen, die er ausgestanden, und bei der Pein, welche eine vierjährige traurige Gefangenschaft ihm auferlegt habe, indem er hinzufügte, daß er solchem Elend gewiß schon längst erlegen wäre, wenn nicht die Liebesbeweise und die herzlichen Ermunterungen seines trefflichen Bruders ihn aufrecht erhalten hätten. Mein Vater war gegenwärtig. Onkel Toby's Beredsamkeit trieb ihm Thränen in die Augen: es kam so unerwartet. Von Natur war mein Onkel Toby nicht beredt, deshalb wirkte es um so mehr. – Der Wundarzt gerieth in Verlegenheit; nicht daß hier kein Anlaß zur Ungeduld gewesen wäre, selbst eine viel heftigere wäre gerechtfertigt gewesen, – aber es kam so unerwartet. In den vier Jahren, daß er ihn bedient hatte, war ihm so etwas nie an meinem Onkel Toby vorgekommen, derselbe hatte nie ein Wort des Aergers oder der Unzufriedenheit geäußert, er war immer so geduldig, so ergeben gewesen.

Zuweilen verlieren wir das Recht, uns zu beklagen, wenn wir nicht davon Gebrauch machen, aber oft verdreifachen wir dadurch seine Wirkung; der Wundarzt war höchlich erstaunt, aber noch viel mehr wurde er es, als mein Onkel fortfuhr und darauf bestand, die Wunde müsse sogleich geheilt werden oder er würde zu Monsieur Ronjat, dem Leibchirurgus des Königs, schicken, der würde es schon zu Wege bringen.

Das Verlangen nach Leben und Gesundheit ist dem Menschen eingeboren; die Sehnsucht nach Freiheit und nach Verbesserung seines Zustandes ist diesem Verlangen verwandt. Das hatte mein Onkel Toby mit der ganzen Gattung gemein, und alles dies trug zu seinem lebhaften Wunsche bei, hergestellt zu werden und das Zimmer verlassen zu können; aber ich sagte schon früher, daß in unserer Familie alles anders vor sich ging als bei andern Leuten, und aus der Zeit, wie aus der Art, in welcher dieses heftige Verlangen sich jetzt kund that, wird der scharfsinnige Leser wohl schon vermuthet haben, daß es damit eine besondere Bewandniß, einen Haken in meines Onkels Toby Kopfe haben mußte. Dem war allerdings so, und es soll der Gegenstand des nächsten Kapitels sein, zu zeigen, welches diese Bewandniß und dieser Haken war. Sobald dies geschehen, wird es dann wohl Zeit sein, zum Kamine im Familienzimmer zurückzukehren, wo wir meinen Onkel Toby mitten in seiner Rede sitzen ließen.

 
1   ...   4   5   6   7   8   9   10   11   ...   58

Похожие:

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur

Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur
«Das habe ich an mir selber erfahren und die ersten Anregungen zu diesen»Wanderungen durch die Mark«sind mir auf Streifereien in...
Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur
For how, otherwise, could it have entered the builder's mind, that, upon the clearing being made, such a purple prospect would be...
Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconDie große eBook-Bibliothek der Weltliteratur
Above the mouth, it is but little over half a mile. At the junction of the Ohio the Mississippi's depth is eighty-seven feet; the...
Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur iconFrohsinn der rechten Denkungsart oder Die gute Laune ist ein Kriegsartikel, versichert der Minister 43

Разместите кнопку на своём сайте:
Библиотека


База данных защищена авторским правом ©lib.znate.ru 2014
обратиться к администрации
Библиотека
Главная страница