Die große eBook-Bibliothek der Weltliteratur




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Fünfundvierzigstes Kapitel.

»Ich wünschte, Dr. Slop«, sagte mein Onkel Toby, indem er diesen Wunsch zum zweiten Male aussprach, und zwar mit mehr Ernst und Nachdruck in der Art des Wünschens als das erste Mal1, »ich wünschte, Dr. Slop, Sie hätten gesehen, was für prächtige Armeen wir in Flandern hatten.«

Meines Onkel Toby's Wunsch leistete dem Dr. Slop einen schlechtern Dienst, als des Wünschenden gutes Herz irgend einer Menschenseele hätte erweisen mögen: er machte ihn perplex; seine Gedanken geriethen in Verwirrung, dann liefen sie ihm ganz davon, so daß er sie durchaus nicht wieder sammeln konnte.

In allen Verhandlungen, männlichen oder weiblichen, gelte es Ehre, Vortheil oder Liebe, ist nichts gefährlicher, Madame, als ein Wunsch, der so unerwarteter Weise auf Seitenwegen über Einen kommt. Die sicherste Art, der Gewalt eines solchen Wunsches zu begegnen, ist im Allgemeinen die, daß der Bewünschte sich sofort stramm auf die Beine stellt und dem Wünscher etwas zurückwünscht, ohngefähr von gleichem Werthe; gleichen Sie die Rechnung auf diese Weise sogleich aus, so haben Sie nichts verloren, ja manchmal noch gewonnen, nämlich den Vortheil des Angriffs.

Davon werde ich übrigens in meinem Kapitel »über Wünsche« weitläufiger handeln.

Dr. Slop verstand diese Art der Vertheidigung nicht, er wurde verwirrt, und die Unterhaltung erlitt eine gänzliche Unterbrechung von vier und einer halben Minute; – fünf wären verhängnißvoll gewesen, – mein Vater bemerkte die Gefahr; der Gegenstand der Unterhaltung war einer der interessantesten, den es geben konnte: »Ob das Kind seines Gebetes und seiner Sorgen ohne oder mit Kopf geboren werden sollte«. Er wartete bis zum letzten Augenblicke, damit Dr. Slop, an dessen Adresse der Wunsch gerichtet worden war, ihn auch zurückgeben könne; aber als er bemerkte, daß jener, wie gesagt, perplex wurde und mit leerem Blicke, der gänzliche Seelenverwirrung ausdrückte, erst in meines Onkels Gesicht, dann ihm in das seine starrte, dann in die Höhe sah, dann auf den Boden, dann nach Osten, nach Nordosten u.s.w. an dem Rand der Täfelung entlang bis zum entgegengesetzten Punkte des Kompasses und nun wirklich anfing, die Messingnägel an seinem Lehnstuhle zu zählen, – da glaubte mein Vater keine Zeit weiter verlieren zu dürfen und nahm die Unterhaltung also auf, wie folgt:

 Fußnoten

 

1 Siehe Kapitel 48 am Schluß.

 

 Sechsundvierzigstes Kapitel.

»Was für prächtige Armeen Ihr in Flandern hattet, Bruder Toby!« – entgegnete mein Vater und nahm dabei mit der rechten Hand seine Perücke vom Kopfe, während er mit der linken ein gestreiftes seidenes Schnupftuch aus der rechten Rocktasche zu ziehen versuchte, um sich, indeß er diesen Punkt mit meinem Onkel Toby erörterte, den Kopf damit zu reiben.

Das war nun, meiner Meinung nach, von meinem Vater nicht recht gehandelt, – und ich werde meine Gründe dafür beibringen.

Scheinbar viel geringere Dinge als so etwas: ob mein Vater seine Perücke mit der rechten oder linken Hand abnahm, haben die größten Reiche in Verwirrung gebracht und die Kronen auf den Häuptern ihrer Herrscher erschüttert. Ich brauche Ihnen aber nicht zu sagen, Sir, daß die Umstände, unter welchen etwas in der Welt geschieht, diesem Etwas in dieser Welt auch Form und Gestalt geben, es zusammendrücken oder ausrecken und es so erst zu dem machen, was es dann ist, – groß, klein, gut, böse, gleichgültig oder nicht gleichgültig, wie's kommt.

Da meines Vaters Schnupftuch in der rechten Rocktasche steckte, so hätte er durchaus darauf sehen sollen, die rechte Hand frei zu behalten; statt also die Perücke mit dieser Hand abzunehmen, hätte er dies mit der linken thun müssen, dann würde er, als das natürliche Bedürfniß den Kopf zu reiben ein Schnupftuch verlangte, nichts weiter zu thun nöthig gehabt haben, als es mit der rechten Hand aus der rechten Rocktasche herauszunehmen; – das hätte er ohne die geringste Anstrengung, ohne irgend eine Verrenkung der Sehnen und Muskeln seines Körpers vollbringen können.

Hätte er dann nicht absichtlich eine alberne Figur spielen wollen, nicht etwa die Perücke steif in der linken Hand gehalten oder mit dem Ellenbogen oder dem Schulterblatt einen närrischen Winkel gebildet, so würde seine Stellung leicht, natürlich, ungezwungen gewesen sein. Reynolds selbst, der große und anmuthige Maler, hätte ihn in dieser Stellung malen können.

Aber so, wie mein Vater die Sache anfing, mußte er natürlich eine verteufelte Figur spielen.

Während der letzten Regierungsjahre der Königin Anna und der ersten König Georgs I. waren die Rocktaschen sehr tief am Schooße angebracht. Weiter sage ich nichts. – Der Vater alles Unheils hätte für Jemand in meines Vaters Lage keine unseligere Mode ersinnen können und wenn er einen Monat darüber gegrübelt hätte.

 Siebenundvierzigstes Kapitel.

 

Unter keinem unserer glorreichen Könige war es ein leichtes Ding, mit der Hand diagonal über den ganzen Leib hinüber auf den Boden der entgegengesetzten Rocktasche zu langen (man hätte denn so spindeldürr sein müssen wie ich). Im Jahre 1718, wo sich Obiges ereignete, war es außerordentlich schwer, so daß meinem Onkel Toby, als er die schrägen Zickzack-Approchen meines Vaters sah, sogleich jene einfielen, in denen er vor dem St. Nicolas-Thore selbst gekämpft hatte. Diese Idee zog seine Aufmerksamkeit von dem in Rede stehenden Gegenstande so völlig ab, daß er seine rechte Hand nach der Glocke ausstreckte, um Trim herbeizurufen, damit ihm dieser den Plan von Namur, seine Zirkel und den Sektor bringe, denn er wollte den Winkel der Angriffstraversen, besonders aber jener, wo er die Wunde erhalten hatte, messen.

Mein Vater zog die Brauen zusammen, und alles Blut seiner Adern schien ihm ins Gesicht zu schießen; – mein Onkel stieg sogleich vom Pferde.

Ich wußte ja gar nicht, daß Ihr Onkel Toby zu Pferde saß –

 Achtundvierzigstes Kapitel.

 

Leib und Seele eines Menschen, ich sage dies mit aller Hochachtung gegen beide, sind gerade wie Wamms und Unterfutter: schlägt das eine Falten, so schlägt das andere auch welche. Da giebt es nur eine einzige Ausnahme, wenn man nämlich so glücklich ist, ein Wamms von gummirtem Taffet und ein Unterfutter von Sarsenet oder leichtem persischen Seidenzeuge zu haben.

Zeno, Cleanthes, Diogenes, Babylonius, Dionysius, Heraclides, Antipater, Panätius und Posidonius von den Griechen, – Cato, Varro und Seneca von den Römern, – Pantenus und Clemens Alexandrinus und Montaigne von den Christen und eine reichliche Menge guten, ehrlichen, gedankenlosen Shandy-Volkes, auf deren Namen ich mich nicht gleich besinne, bilden sich aber ein, ihr Wamms sei nach dieser Art gemacht, man könne es äußerlich drücken und quetschen, faltig machen und knittern, reiben und zerreiben, mit einem Worte, man könne ganz schmählich mit ihm umgehen, die innere Seite würde von alle dem nicht angegriffen.

Ich glaube wahrhaftig, daß das meinige auch so gemacht ist, denn niemals ist einem armen Wammse ärger mitgespielt worden als dem meinigen in den letzten neun Monaten, und trotzdem ist, so weit ich darüber urtheilen kann, das Unterfutter um keinen Heller schlechter geworden; – pêle mêle, holterdipolter, piff-paff, schnipp-schnapp, vornab und hintenab, kurzweg und langweg haben sie mir zugesetzt, wäre nur ein bischen Gummi in meinem Unterfutter gewesen, bei Gott! es wäre längst bis auf den letzten Faden verschlissen und zerrissen.

Ihr Herren vom Monats-Magazin! wie konntet Ihr so auf mein Wamms loshauen und stechen? Wie wußtet Ihr, daß mein Unterfutter heil bleiben würde?

Von ganzem Herzen und ganzer Seele empfehle ich Euch und Eure Angelegenheiten dem Schutze jenes Wesens, das keinen von uns beleidigt. Gottes Segen mit Euch allen, und wenn mir Einer von Euch nächsten Monat wieder seine Zähne zeigen und auf mich lossteuern und – rasen sollte wie vorigen Monat Mai, (wo es, wie ich mich entsinne, sehr heiße Witterung war,) so fahrt nicht aus der Haut, wenn ich wieder ganz ruhig meines Weges gehe; denn ich bin einmal entschlossen, so lange ich lebe oder schreibe (was gleichviel ist), solch einem Ehrenmanne nie etwas Böses zu entgegnen oder ihm etwas Schlimmeres zu wünschen, als mein Onkel jener Fliege, die ihm während seines Mittagsessens so unverschämt um die Nase geschwirrt war. – Geh, – geh – armer Teufel, sagte er, mach, daß du fort kommst. Warum sollte ich dir auch etwas zu Leide thun? Ist die Welt doch groß genug für uns beide! –

 Neunundvierzigstes Kapitel.

 

Ein Jeder, Madame, der über Ursache und Wirkung nachdenkt und den erstaunlichen Blutandrang im Gesichte meines Vaters bemerkt hätte, wodurch er – da, wie gesagt, alles Blut ihm ins Gesicht zu schießen schien – malerisch und wissenschaftlich zu reden, gewiß um sechs und eine halbe Tinte, wenn nicht um eine ganze Oktave über seine natürliche Farbe hinaus erröthete, – ein Jeder, Madame (Onkel Toby ausgenommen), der dies und dazu das heftige Zusammenziehen der Augenbrauen, sowie die außerordentliche Verrenkung des Körpers während dieses Vorganges bemerkt hätte, würde daraus geschlossen haben, mein Vater befinde sich im Zustande des Zornes, und wäre er ein Liebhaber jener Art von Harmonie gewesen, die daraus entsteht, daß man zwei Instrumente auf denselben Ton stimmt, so würde er das seinige auf dieselbe Höhe geschraubt haben – dann wäre der Teufel losgegangen und das ganze Stück hätte heruntergespielt werden müssen, wie die sechste Scarlatti'sche Sonate, con furia, wie toll. – Hier bitte ich um einen Augenblick. Was in aller Welt hat con furia, con strepito, oder derlei Hurreburre, wie es immer heißen mag, mit der harmonischen Kunst zu thun?

Ein Jeder, sage ich, Madame, nur nicht mein Onkel Toby, dessen Herzensgüte jede Bewegung des Körpers so milde auslegte, als es die Bewegung nur immer zuließ, wäre zu dem Schlusse gekommen, daß mein Vater im Zorn sei, und würde dies tadelnswerth gefunden haben. Mein Onkel fand nichts tadelnswerth, als daß der Schneider die Tasche so tief angebracht hatte; deshalb blieb er ganz ruhig sitzen, bis mein Vater sein Taschentuch herausgezogen hatte, und sah ihm die ganze Zeit über mit unaussprechlicher Gutmüthigkeit gerade ins Gesicht. Endlich fuhr mein Vater folgendermaßen fort:

 Fünfzigstes Kapitel.

 

»Was für prächtige Armeen Ihr in Flandern hattet!«

Bruder Toby, sagte mein Vater, ich halte Dich für einen Ehrenmann, mit einem so guten und rechtschaffnen Herzen, wie Gott nur je eins geschaffen; auch ist es Dein Fehler nicht, wenn alle Kinder, die erzeugt wurden, oder noch erzeugt werden mögen, können, sollen oder müssen, mit dem Kopf voraus zur Welt kommen. Aber glaube mir, lieber Toby, der Zufälligkeiten, welchen unsere Kinder nicht allein bei der Erzeugung (ich halte dieselben für sehr beträchtlich) ausgesetzt sind, nein, auch der Gefahren und der Schwierigkeiten, die auf sie lauern, nachdem sie die Nase in die Welt gesteckt haben, sind genug, als daß es Noth thäte, sie auf dem Wege dahin auch noch unnöthigen auszusetzen.– Sind diese Gefahren, sagte mein Onkel Toby, indem er seine Hand auf meines Vaters Knie legte und diesem ernst und forschend ins Gesicht sah, – sind diese Gefahren, Bruder, jetzt größer, als sie es sonst waren? – Bruder Toby, antwortete mein Vater, sonst – wenn ein Kind nur rechtmäßig gezeugt war, lebendig und kräftig zur Welt kam und die Mutter bald nachher wieder gesund wurde, so kümmerten sich unsere Vorfahren um weiter nichts. – Mein Onkel Toby nahm sogleich die Hand von meines Vaters Knie, lehnte sich sanft in seinen Sessel zurück, hob den Kopf just so weit in die Höhe, daß er das Karnieß an der Zimmerdecke sehen konnte, brachte die Flötenmuskeln längs der Backen und die Kreismuskeln um die Lippen herum in die gehörige Stellung und – pfiff den Lillabullero.

 Einundfünfzigstes Kapitel.

 

Während mein Onkel Toby meinem Vater den Lillabullero vorpfiff, stampfte Dr. Slop und fluchte und wetterte ganz erschrecklich auf Obadiah los. Gewiß, Sir, hätten Sie ihn gehört, es würde Ihnen gut gethan und Sie von dem häßlichen Laster des Fluchens auf immer geheilt haben. Deshalb bin ich entschlossen, Ihnen die ganze Geschichte zu erzählen.

Als Dr. Slops Dienstmagd den grünen Boysack mit ihres Herrn Instrumenten darin Obadiah übergab, hatte sie ihn sehr eindringlich ermahnt, Kopf und Arm durch die Stränge zu stecken, so daß er während des Rittes am Körper herabhänge. Sie band also die Schleife auf, um die Stränge etwas länger zu machen, und hing ihm dann ohne weiteres den Sack um. Dadurch war aber die Oeffnung nicht mehr so gut verschlossen als vorher, und da bei der erschrecklichen Eile, von der Obadiah sprach, leicht etwas hätte herausspringen können, so beriethen sie sich noch einmal, nahmen den Sack wieder ab und banden aus großer Gewissenhaftigkeit und Vorsicht die beiden Stränge mit einem halben Dutzend tüchtiger Knoten zusammen (den ersten an der Sacköffnung), deren jeden, um die Sache ganz sicher zu machen, Obadiah mit der vollen Kraft seines Leibes festzog.

Dies entsprach der Absicht Obadiahs und des Dienstmädchens vollkommen, half aber nichts gegen einige andere Uebelstände, die keiner von ihnen vorhergesehen hatte. Denn obgleich der Sack oben zugeschnürt war, so hatten die Instrumente, wegen seiner konischen Form, weiter unten doch Raum genug, sich hin und her zu bewegen, und kaum hatte sich Obadiah in Trab gesetzt, als der tire-tête, die Zange und die Klystierspritze ein so fürchterliches Geklingel anfingen, daß es Hymen sicherlich aus dem Lande gejagt hätte, wenn er unglücklicherweise des Wegs gekommen wäre. Und als nun Obadiah seine Bewegung beschleunigte und das Kutschpferd aus dem schlichten Trab in vollen Galopp zu setzen versuchte – beim Himmel! Sir, da überschritt das Geklingel alle Vorstellung!

Obadiah hatte ein Weib und drei Kinder, – so kam ihm die Schändlichkeit der außerehelichen Kindererzeugung und alle die andern schlimmen politischen Folgen dieser Klingelei nicht einmal in den Sinn; aber er hatte seinen eigenen Einwand dagegen, einen, der sich auf ihn selbst bezog und der ihm deshalb von Wichtigkeit schien, wie das mit den besten Patrioten auch wohl der Fall ist – »Der arme Bursche, Sir, war nicht im Stande, sein eigenes Pfeifen zu hören.« –

 Zweiundfünfzigstes Kapitel.

 

Da Obadiah die Flötenmusik aller andern Instrumentalmusik, die er bei sich führte, vorzog, so strengte er seine Einbildungskraft nicht unbedeutend an, um ein Mittel zu ersinnen und ausfindig zu machen, was ihn in den Stand setze, jene zu genießen.

In allen Verlegenheiten, aus denen ein Stückchen Band retten kann, fällt Einem nichts natürlicher ein, als das Hutband; der Grund davon liegt so auf der Hand, daß ich darauf weiter gar nicht eingehen will.

Da Obadiahs Fall kein einfacher war, – ich bitte dies zu bemerken, meine Herren, ich sage kein einfacher, denn er war ein geburtshülflicher – facklicher – klystierspritzlicher, papistischer und insofern das Kutschpferd dabei betheiligt war, ein kabalistischer und nur theilweis ein musikalischer, – da der Fall also kein einfacher war, so machte sich Obadiah kein Gewissen daraus, den ersten besten Ausweg, der sich ihm zeigte, zu ergreifen; er faßte also den Sack und die Instrumente fest mit der einen Hand, das Hutband, dessen eines Ende er zwischen den Zähnen hielt, mit dem Daumen und Zeigefinger der andern, und indem er so gegen die Mitte des Sackes operirte, band er denselben (wie man ein Felleisen zusammenschnürt) von oben bis unten fest zusammen; dabei machte er so verschiedenartige Wendungen und Verschlingungen, und an jedem Punkte, wo die beiden Bandenden zusammentrafen, so tüchtige Knoten, daß Dr. Slop wenigstens drei Fünftel von Hiobs Geduld hätte besitzen müssen, um alles das wieder aufzubinden. Ich glaube wahrhaftig, hätte Dame Natur in etwas expeditiver Laune und aufgelegt zu solchem Wettstreit das Rennen mit Dr. Slop begonnen, kein Mensch, der diesen Sack, wie Obadiah ihn zugerichtet, gesehen und von der Schnelligkeit der Göttin (wenn sie will) einen Begriff gehabt hätte, würde im Geringsten darüber in Zweifel haben sein können, wer von ihnen eher zum Ziele käme. Meiner Mutter Entbindung würde die des Sackes gewiß um mindestens zwanzig Knoten überholt haben. O Tristram Shandy, was für ein Spielball kleiner Zufälligkeiten bist Du doch und wirst Du ewig sein! Hätte jener Wettstreit stattgefunden, wozu alle Wahrscheinlichkeit vorhanden war, so würde Deine Lage nimmer so bedrückt haben werden können, (wenigstens nicht durch Bedrückung Deiner Nase,) wie sie es ward; das Glück Deines Hauses und die Gelegenheiten, es zu machen, die sich Dir im Laufe Deines Lebens so häufig darboten, würden nicht auf eine so ärgerliche, auf eine so klägliche und unwiderrufliche Weise verloren gegangen sein, weil Du gezwungen warst, sie unbenutzt zu lassen. Aber das ist nun abgethan – nur der Bericht davon nicht, der dem wißbegierigen Leser erst dann gegeben werden kann, wenn man mich wird auf die Welt gebracht haben.

 
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