Zur Bedeutung der antiken ethnographischen und konstitutionellen Berichte über die sogenannten Germanen für die Entstehung und Ausprägung des deutschen




НазваниеZur Bedeutung der antiken ethnographischen und konstitutionellen Berichte über die sogenannten Germanen für die Entstehung und Ausprägung des deutschen
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Дата09.09.2012
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Anschrift des Verfassers:


Helmut Wurm M.A.

jetzt Schützenstraße 31

57518 Betzdorf/Sieg



1 Wenn nachfolgend von anthropologischen, ethnischen, konstitutio-nellen, morphologischen, humanbiologischen, humangenetischen, rassenkundlichen, rassenhygienischen usw. Untersuchungen gesprochen und nicht nur der Terminus anthropologisch verwendet wird, dann ist das kein Indiz für eine terminologische Unsicherheit des Verfassers, sondern spiegelt die terminologische Vielfalt, Kurzlebigkeit und auch interne Unsicherheit der deutschen/mitteleuropäischen Forschung am Menschen in den letzten 150 Jahren wider. Bis zum Beginn des 19. Jhs. waren anthropologische Studien mehr im Rahmen der philosophi-schen Disziplin anzusiedeln, dann haben sich die Erörterungen über den Menschen unter dem Eindruck der Fortschritte in der Vererbungs-lehre und Entwicklungsbiologie (Linné, Mendel, Darwin, Haeckel) ab der Mitte des 19. Jhs. zu einer Forschung am Menschen gewandelt, die sich dann je nach Forschungsschwerpunkt und Forschungszweck wieder in verschiedene Einzel-/Unterdisziplinen aufgespaltet hat (Anthropo-logie, Konstitutionslehre, Konstitutionsbiologie, Humanbiologie, Historische Ethnologie, Rassenforschung, Rassenlehre, Rassenhygiene, Gesellschaftsbiologie, Historische Morphologie), welche sich aber teilweise nach kurzer Zeit unter einem alten oder unter neuen Namen wieder zusammenfanden oder welche als Einzeldisziplinen keinen dauerhaften Bestand hatten. Fast alle diese damals aufblühenden bedeutenderen oder weniger bedeutenden, kürzer oder länger existierenden anthropologischen Unter-/Einzeldisziplinen haben sich bemüht, eigene Publikationsmöglichkeiten zu gründen und eine eigene Terminologie zu etablieren. Das macht die deutschsprachige und auch (europäische) Literatur über die Forschungen am Menschen terminologisch so ver-wirrend. Da es bis heute z.B. noch zu keiner Klärung gekommen ist, ob es sich bei diesen Forschungen am Menschen überwiegend um anthropologische, humanbiologische, humankonstitutionelle oder humanmor-phologische Forschungen handelt (die Frage scheint sich gegenwärtig auf die beiden Termini Anthropologie oder Humanbiologie zu verengen, was aber inhaltlich keinen Unterschied macht, da der Terminus Human-biologie nur den etwas belasteten Begriff Anthropologie umgeht), so hat der Verfasser die jeweils benutzten wissenschftlichen Benennungen gebraucht. Der Leser wird sich trotzdem bald zurechtfinden.Unter Biologismus wird eine wissenschaftliche Sichtweise verstanden, die den Menschen ausschließlich unter in der Biologie üblichen Aspekten betrachtet.

2 S. auch M. ADLER (198 ).

3 Es sei an dieser Stelle ausdrücklich vermerkt, daß es sich hier nur um eine Skizze handelt, die orientieren und gleichzeitig zu aus-führlicherer Beschäftigung mit dem dargestellten historischen Phäno-men motivieren will. Für eine erschöpfende Darstellung des umfangreichen und komplexen Phänomens würde eine umfangreiche Monographie notwendig werden.

4 Einige Belegstellen dazu s. H. WURM (1986a).

5 Wir wissen aus den Berichten der antiken Berichterstatter in konstitutioneller Hinsicht über die Nachbarpopulationen der Griechen und Römer (Germanen, Kelten, Parther, Sarrazenen usw.) teilweise mehr als über die Kernvölker des römischen Imperiums. Vermutlich hängt das damit zusammen, daß Fremdes immer mehr interessiert als die gewohnte eigene Umgebung, besonders wenn diese Nähe weniger auffällig und differenziert erscheint. Auf jeden Fall kann man aus diesen ethnographischen Berichten und Bemerkungen schließen, daß sich die Populationen um die Mittelmeerkultur herum konstitutionell deutlich unterschieden haben und damals in sich selber noch ziemlich homogen gewesen sind.

6 Der Verfasser hat sich neben S. FEIST (1948) und H. AMENT (1984, 1986) auch mit den meistens nicht genügend differenzierten Bezeichnungen Kelten, Germanen, Nordide beschäftigt. In Anlehnung an Caesar versteht er die Germanen als Mischpopulation von Kelten und Nordiden im Bereich des Mittelgebirgsraumes, besonders nördlich des Rheines, wobei diese Germanen infolge der weitgehenden Rezessivität der farblichen keltischen Merkmale je nach lokalen Mischungsverhältnissen den unvermischten Nordiden ähnlicher waren als den südlicher siedelnden unvermischten Kelten. Unter Nordiden versteht der Ver-fasser die weitgehend unvermischten Siedlungsgruppen nördlich des Mittelgebirgsraumes, die etwa mit dem suebischen Bund begannen. Solche weitgehend unvermischten Kelten wohnten in der Zeit der späten römischen Republik und im hier interessierenden mitteleuropäischen Raum in Nordgallien, im Alpenvorland und in Oberitalien; s. H. WURM (1989).

7 Die Kelten waren damals weitgehend großgewachsen und massiger, rothaarig, hellhäutig und grauäugig, die nordischen Gruppen blond, blauäugig, nicht so hellhäutig und schlanker; s. dazu H. WURM (1986a). Was die ethnische Zusammensetzung der Kimbern-Teutonen-Wanderlawine betrifft, s. H. WURM (1989-90), Teil II, S. 256 f.

8 TACITUS: "Die Bewohner möchte ich für Ureinwohner halten, deren ethnische Reinheit keineswegs durch gewaltsames Eindringen oer friedliche Aufnahme Fremder gelitten hat" Germania, Kap. 2); " Deshalb ist auch trotz der großen Menschenzahl bei allen das Äußere gleich, nämlich trotzige blaue Augen, rötliches Haar, große Gestalten" (Germania, Kap. 4).

9 Es handelt sich z.B. bei den uneinheitlichen Farbbeschreibungen der antiken Berichterstatter (sie schwanken zwischen flavus und rutilus, caerulus und glaucus usw.) nicht nur um sehr weitgefaßte, ungefähre, uneinheitliche Wiedergaben der gleichen Farbrealitäten , wie wiederholt vermutet wurde, sondern um die Wiedergaben der realen regionalen Farbenvielfalt.

10 S. dazu die umfangreichen Belege bei S. FEIST (1948), die schon während der NS-Herrschaft verfaßt worden waren, die aber damals nicht erscheinen durften, weil sie den nordisch-germanischen Rassenschematismus der NS-Ideologie in Frage stellten; s. auch

H. AMENT (1984, 1986) u. H. WURM (1989).

11 S. dazu auch H. WURM (1983, 1986a, 199o); Felix DAHN (1902) hat in seiner rechtshistorischen Darstellung über die Könige der Germa-nen bereits umfangreiche Belege dafür gesammelt; was die ent-sprechenden sozialanthropologischen Siebungen im Früh- und Hochmit-telalter betrifft, s. H. WURM (1993).

12 Marius mußte seine Legionen erst langsam an den Anblick der Kim-bern und Teutonen gewöhnen; Caesars Legionen wollten anfangs streiken, als sie von den Soldaten des Ariovist erzählen hörten. Aber letztendlich behielt die nüchterne Lagebeurteilung die Oberhand.

13 Dieses sich herausbildende Körperhöhen- und Konstitutionstypen-gefälle in Italien von Nord nach Süd ist bis in die Gegenwart hinein an den Rekrutierungsstatistiken erkennbar, s. z.B. R. LIVI (1896-1905). Gleichzeitig mit der Herausbildung eines relativ großgewachsenen norditalienischen Menschentypes begannen in Europa nördlich der Alpen ab dem Frühmittelalter Abnahmen in den mittleren Körper-höhen, so daß sich die antiken Konstitutionsunterschiede nördlich und südlich der Alpen abzumindern begannen; H. WURM (1992).

14 NOTKER BALBULUS (2. Hälfte d. 9. Jhs.), Gesta Caroli Magni II, Kap. 17.

15 S. die Vorarbeiten zu ernährungskonstitutionellen Untersuchungen an deutschen Populationen des Früh- und beginnenden Hochmittelalters durch H. WURM 1992).

16 Das hing teilweise vermutlich mit der Beibehaltung der traditio-nellen frühgeschichtlichen Wirtschafts- und Ernährungsweise zusammen, aber wachstumsanregende Klimaeinflüsse sind auch nicht auszu-schließen. Die möglichen Gründe sind noch nicht ausreichend genug reflektiert.

17 HRABANUS MAURUS (1. Hälfte des 9. Jhs.), De universo, Buch 16, Kap. 2; Hrabanus stammte aus dem Rheingau, war Abt des Klosters Fulda und zuletzt Erzbischof von Mainz.

18 RUDOLF v. FULDA (9. Jh.), Translatio St. Alexandri, Kap.1). Rudolf stammte ebenfalls wie Hrabanus aus dem Raum der früher wegen ihrer kriegerischen Tüchtigkeit so geachteten Chatten).

19 WIDUKIND von CORVEY (10. Jh.), De rerum gestarum Saxonicarum, Buch 1, Kap. 10; diese Stelle ist oft als übertriebener Regional-patriotismus interpretiert worden, aber die skelettanthropologischen Befunde bestätigen ein solches Konstitutionsgefälle.

20 Annales Fuldenses, ad annum 884.

21 S. H. WURM (1992, 1995).

22 S. H. WURM (1992, 1993, 1995).

23 NOTKER BALBULUS (2. Hälfte d. 9. Jhs.), Gesta Caroli Magni, Buch 2, Kap. 12).

24 S. dazu H. WURM (1995)

25 ULRICH v. HUTTEN (1520), S.45-47.

26 JAKOB WIMPFELING (1501): Wimpfelings Seletstadiensis epitome Germanorum; abgedruckt in: ders., Opera, S. 315.

27 S. JOHANNES AVENTINUS (1541); hinter diesem latinisierten Autorennamen verbirgt sich der Bayer Johannes Turmayr, der als erster die beiden Bezeichnungen Germanen und Deutsche gleichsetzte.

28 Vgl. auch die anschauliche Darstellung von H. KLOFT (1990).

29 Eine solche erweiterte Zusammenstellung der Textstellen hat z.B. Hermann Konring unter dem Verfassernamen Hermannus CONRINGUS (erst-mals 1666) veröffentlicht.

30 z.B. von Heinrich v. Kleist (1809) und Christian Dietrich Grabbe (1836) "Die Hermannsschlacht".

31 S. F. DAHN (1890-95); s. auch den pathetisch-nationalen Nachruf auf Dahn von A. Bartels: Felix Dahn, Sein Leben und sein Schaffen, in: Felix Dahn, Gesammelte Werke, 2. Serie, Bd. 5., Leipzig/Berlin 1927, S. 711-758.

32 Wer von den heutigen langhaarigen Studenten und Schülern, die mit dieser ihrer Frisur nonkonformistisch-antibürgerliche Einstellungen dokumentieren möchten, weiß, daß die männliche Langhaarigkeit des 19. Jhs. Ausdruck eines nostalgischen Nationalismus der Gebildeten war?

33 S. J.A. GOBINEAU (1853)

34 S. DASTRE, Veröffentlichungen der Smithsonian-Institution, zit. nach J. HÄNY-LUX, Die Körpergröße der Menschen im Laufe der Zeiten,

Politisch-Anthropologische Revue 5 (1906), S. 433-436.

35 S. H. ST. CHAMBERLAIN (1899); die dort geäußerte Geschichtsauf-fassung, die die Bedeutung des Germanentums für die geschichtliche Entwicklung Europas stark überbewertete und den Vorrang des arischen Wesens vertrat, übte auf das völkische Geschichtsverständnis und auf die nationalsozialistische Ideologie erheblichen Einfluß aus.

36 Es war in den Lehrplänen der humanistischen Gymnasien täglich Latein- und Griechischunterricht vorgesehen.

37 Genauere Angaben s. H. WURM (1990b); vgl. auch die anschaulichen diesbezüglichen Darstellung für die Niederlande bei L. BOLK (1914), für die ligurischen Alpen bei Ab. HOVELACQUE (1896), für Savoyen bei G. BILLY (1962) und für das schweizer Kanton Appenzell bei H. CHRIST (1908/09).

38 Rudolf Virchow, bedeutender damaliger Anatom, Anthropologe und liberaler Politiker, hat sich intensiv mit diesem Vergleich der damaligen und heutigen Konstitutionstypen befaßt.

39 Vgl. dazu, was vorhergehend über die Haarfarben der keltisch-germanisch-nordischen frühgeschichtlichen Populationen gesagt wurde.

40 R. VIRCHOW (1877), S. 7f; mit Dolichocephalie wird eine an den Schläfen schmale, nach hinten langgestreckte Schädelform bezeichnet, mit Orthognatie eine gerade Gesichtsbildung in der Seitenansicht.

41 S. zur Geschichte der deutschen Anthropologie K. SCHMIDT (1865), W. E. MÜHLMANN (1968), H. SCHIPPERGES (1977), H. SÜSSMUTH (1984), I. SCHWIDETZKY (1988).

42 S. J. BEDDOE (1870,1885).

43 Es ist erfreulich festzustellen, daß auch von anthropologisch Interessierten gegen dieses zunehmende öffentliche Mißtrauen gegenüber den jüdischen Minderheiten mutig Stellung bezogen wurde, wie die kleine Schrift von K. SCHMIDT (1889) zeigt.

44 Die in der 1. Hälfte des 20. Jhs. übliche Rassentypologie der Menschheit geht auf den französischen Anthropologen russischer Abstammung J. Deniker (1852-1918) zurück; s. J. DENIKER (1926).

45 s. J.A. GOBINEAU (1853), H. St. CHAMBERLAIN (1895,1899).

46 S.z.B. die unterschiedlichen Reaktionen der anthropologisch interessierten Öffentlichkeit auf das Werk über Gobineau und seine Rassenideologie von L. SCHEMANN (1910), das diesen 1911/12 zu einer Stellungnahme veranlaßte, innerhalb der besonders erwähnenswert der Auszug aus dem kritischen Schreiben von Erwin Bälz (Mediziner, Anthropologe, Begründer der medizinischen Fakultät von Tokio und Wiederentdecker des Judos) ist: "Wo innerhalb der heutigen Rassen wesentliche Verschiedenheiten existieren, sind sie weit häufiger sozialer oder umweltlicher als rassischer Natur - wenigstens nach meiner Ansicht. Ebensowenig als ich an eine Minderwertigkeit und Verknöcherung der gelben Rasse glaube, ebensowenig glaube ich an den Niedergang und die Entartung der weißen. Im Gegenteil ist die letz-tere in einer Periode des Aufschwungs und der Ausbreitung begriffen wie nie zuvor" (S. 608).

47 S. dazu auch I. SCHWIDETZKY (1988).

48 S. dazu H. WURM (1985b, 1986b), H. WURM u. H. LEIMEISTER (1986).
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