Zur Bedeutung der antiken ethnographischen und konstitutionellen Berichte über die sogenannten Germanen für die Entstehung und Ausprägung des deutschen




НазваниеZur Bedeutung der antiken ethnographischen und konstitutionellen Berichte über die sogenannten Germanen für die Entstehung und Ausprägung des deutschen
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6. Die konstitutionell bedrückende eigene Situation in Mitteleuropa

nach den Musterungsstatistiken


Je mehr nun diese nostalgische Beschäftigung mit der heroischen eigenen Früh- und Mittelaltergeschichte und ihren bewunderten Konstitutionstypen die deutschen Gebildeten ergriff, je mehr sich idealisierte Vorstellungen von den angeblich hünenhaften Vorfahren verbreiteten, desto mehr Sorge begann man sich mit Berechtigung um die Mitte des 19. Jhs. um die Konstitutionen der eigenen militärpflichtigen Jugend zu machen. Die heranwachsenden Generationen in bestimmten Regionen und Sozialschichten Mittel- und Westeuropas schienen sich in einem kontinuierlichen konstitutionellen Niedergang zu befinden. Die Berichte der Rekrutierungskommissionen waren teilweise bedrückend. Die gemessenen Körperhöhenmittel der 19/2ojährigen Gemusterten zeigten seit den Dreißiger Jahren des 19. Jhs. einen kontinuierlich abnehmenden Trend, die Anteile der wegen Schwächlichkeit, Gebrechen oder wegen zu geringer Körperhöhen als untauglich Gemusterten wiesen ebenfalls besorgnis-erregende zunehmende Tendenzen auf. Lokal mußten teilweise über die Hälfte der Gemusterten als untauglich eingestuft werden.37 Die Ursachen lagen in einer deutlich erkennbaren Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen für die rasch wachsende Bevölkerung (zu viele Kinder, Verschlechterung der Ernährungslage, ungesunde und harte Arbeitsbedingungen in den Fabriken, ungesunde Wohnverhältnisse, unvernünftige Methoden der Säuglingsernährung). Da es sich also ursächlich um ungünstigere Umweltbedingungen und nicht um eine endogene biologische Entartung oder Qualitätsminderung handelte, waren diese konstitutionellen Beeinträchtigungen und Retardierungen in allen Sozialschichten und Landschaften Europas gleichmäßig festzustellen. Die landwirtschaftlich günstigeren Räume und die wohlhabenderen Sozialschichten waren davon weniger oder gar nicht betroffen, besonders auffällig aber die industrialisierten Gebiete, die Kreidelandschaften Süddeutschlands, die übervölkerten alpinen Regionen und die mageren pleistozänen Böden Norddeutschlands und Westeuropas. So bildete sich in Mittel- und Westeuropa eine auffällige, besorgniserregende konstitutionelle Differenzierung heraus, die das Interesse der Mediziner und vieler Gebildeter auf konstitutionelle Fragen lenkte. Man suchte nach Möglichkeiten, den Gesundheitszustand und die konstitutionelle Entwicklung der heranwachsenden Generationen zu verbessern, bessere Ernährungs- und Arbeitsbedingungen für die Heranwachsenden zu schaffen und die Einberufenen durch gute, eiweißreiche Ernährung und medizinische Betreuung in ihrer konstitutionellen Entwicklung so weit wie möglich noch zu fördern.


Diese berechtigten Sorgen über die konstitutionelle Entwicklung der eigenen Generationen förderte zusätzlich das Interesse vieler Gebildeter an den bewunderten Konstitutionstypen der eigenen frühgeschichtlichen Vorfahren und damit an den Berichten der antiken und frühmittelalterlichen Autoren über die früheren Bewohner Mitteleuropas. Was waren doch diese Vorfahren für beneidenswerte Kerle und Konstitutionstypen gewesen. Man begann erste Untersuchungen an Moorleichen und Skelettfunden und begann anthropologische Studien an rezenten Bevölkerungsgruppen. Rudolf Virchow38 faßte die Vorstellung seiner Zeit von den frühgeschichtlichen Bevölkerungstypen so zusammen: "Die Vorstellung der klassischen Schriftsteller von der Originalität des germanischen Typus ist so prägnant auf uns gekommen, daß wir alle schon in unseren frühesten Anschauungen die Hauptzüge des Bildes aufgenommen haben. Es sind hauptsächlich drei Züge, welche sowohl die römischen als auch die griechischen Schriftsteller immer wiederholen: die Größe der Körper, das blonde oder eigentlich rötliche Haar39 und das rosige Gesicht...Nichts scheint entgegenzustehen, daß wir Dolichocephalie, Orthognatie, große Statur, blondes Haar, blaue Augen und helle Haut mit rosiger Färbung des Gesichts als typische Eigenschaften dieser Stämme festhalten"40. Anschließend fuhr Virchow, auf seine Gegenwart Bezug nehmend, fort, daß man als aufmerksamer anthropologsicher Beobachter feststellen müsse, daß sich dieser frühgeschichtliche Typus im 19. Jahrhundert nur noch im Norden Mitteleuropas und in Skandinavien weitgehend erhalten habe, daß aber nach Süden und Westen hin davon abweichende Typen immer häufiger würden.


Gab es denn keine Möglichkeit, diesen Verlust an ethnischer Originalität und an konstitutioneller Überlegenheit aufzuhalten oder sogar teilweise wieder rückgängig zu machen? Konnte man mit Hilfe naturwissenschaftlicher, medizinischer und anthropologischer Bevölke-rungsuntersuchungen und Forschungen den Ursachen dafür auf die Spur kommen und entsprechende Maßnahmen ableiten? Die Anthropologie wurde nun endgültig zu einer Naturwissenschaft von der Biologie des Menschen und menschlicher Gesellschaften.41 Die Denkansätze und Forschungsmethoden der Vererbungslehre und der Evolutionstheorie

schienen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Ansätze und Methoden auch zur Analyse menschlicher Populationen zu liefern. Vererbung, Auslese, Siebung und äußere rassisch-artbezogene Leitmerkmale wurden zu bevorzugten Forschungsschwerpunkten dieser neuen naturwissen-schaftlichen anthropologischen Sichtweise. Konnte man nicht durch gelenkte Fortpflanzung, also durch Fortpflanzungssiebung (z.B. durch staatliche Förderung von Familien der Tüchtigen und Gesunden), durch körperliche Ertüchtigung der Jugend im Rahmen von Volkssport, Turnen und soldatischer Ausbildung, durch Verbesserung der Volksernährung wieder zu jenem konstitutionell beeindruckenden Herrenvolk werden, vor dem in der Frühgeschichte die südlichen Nachbarn gezittert hatten? Es kam für solche Bemühungen, die in ihrer Zielsetzung nicht mit den eugenischen Plänen des Nationalsozialismus verwechselt wer-den dürfen, der Terminus Bevölkerungshygiene auf, die aber nicht nur das Ziel einer Verbesserung der Volksgesundheit verfolgte, sondern auch als ein Mittel zur konstitutionellen Re-Germanisierung, soweit das noch möglich war, verstanden wurde. Es begannen sich Ansätze der Vorstellung zu verbreiten, daß in dieser Phase des allmählichen Ver-lustes eines wertvollen genetischen Gesamt-Potentiales innerhalb der mitteleuropäischen Bevölkerung der einzelne sich seiner Verantwor-tung bewußt sein müsse, selber durch seine Entscheidungen mitzu-helfen, einen weiteren Verlust dieses von den Vorfahren mitgegebenen biologischen Schatzes zu vermeiden. Das einzelne Individuum wurde damit aus biologisch-genetischen Aspekten zum Teil eines gefährdeten Ganzen, wobei das Ganze (das Volk in seiner genetischen Tradition seit seiner Frühgschichte) höher als der einzelne zu bewerten sei.


Diese Gedankengänge begegneten vorerst mehr zwischen den Zeilen als direkt so formuliert. Aber im Grunde handelte es sich um Ansätze, die aus der Zoologie und hier aus den Maßnahmen für die Bestandser-haltung gefährderter, aber als wertvoll erachteter Tierarten abgeleitet waren.


Die militärärztlichen Untersuchungen an Einberufenen zeigten in der Regel infolge der besseren Ernährung und der körperlichen Übungen während der Ausbildung einen deutlichen Zuwachs an Körperhöhe (Nachholwachstum) und Breitenwachstum (Körperkräftigung). Der Wert des Militärdienstes auf die Entwicklung des Körperbaues, auf die körperliche Ertüchtigung und auf die Volksgesundheit wurde dadurch statistisch belegbar, der Militärdienst wurde zu einer körperlichen Rehabilitationseinrichtung des Staates, die die Bezeichnung Schule der Nation auch aus medizinischer Sicht verdiente. Die britische Bevölkerung hatte nach den militärärztlichen Statistiken den konstitutionellen Niedergang seit dem Frühmittelalter nicht so gravierend erlebt, wie die Bevölkerungen West- und Mitteleuropas.42 Vermutlich deswegen hatten sie sich ein Weltreich unterwerfen können. Neben den frühgeschichtlichen und mittelalterlichen eigenen Vorfahren begann deshalb auch das Herrenvolk der Engländer allmählich zum Vorbild für viele Deutsche zu werden, die Deutschland nach Jahrhunderten des politischen Niederganges, der Zerrissenheit und Fremdbestimmtheit wieder zu einem Herrenvolk machen wollten.


Argwöhnisch begann man die demographische Entwicklung der jüdischen Minderheiten im eigenen Lande zu beobachten, die im statistischen Mittel mehr Kinder hatten als die deutsche Bevölkerung und die sich nach der Freigabe der Berufswahl im Zuge der Stein'schen Reformen beruflich und wirtschaftlich sehr erfolgreich betätigt hatten und bis in die Spitzen des oberen Bürgertums aufgestiegen waren. Bedeuteten diese kleinergewachsenen, dunkelpigmentierten, fremdrassigen Minderheiten nicht in dieser Gefahr des stetigen Verlustes imponierender konstitutioneller historischer Erbanlagen eine zusätzliche biologische Gefährdung für den germanischen europäischen Typus? Wenn man weitere Körperhöhenminderungen, fort-schreitende Verrundung der Kopfformen und die weitere Zunahme der dunklen Pigmentanteile in der deutschen Bevölkerung verhindern wollte, durfte man Vermischungen mit jüdischen Bevölkerungsteilen nicht fördern, zumal diese Minderheiten sowohl religiös als auch kulturell an ihren Traditionen festhielten und eine wirtschaftliche Konkurrenz zu werden begannen.43 Aber noch war die preußische Rechtsstaatlichkeit so fest im Bewußtsein der anthropologisch Interessierten verankert, daß man sich mit beobachtenden demographischen Statistiken begnügte, um die Entwicklung wenigstens wissenschaftlich zu verfolgen. Aber solche getrenn-ten Analysen in anthropologsich-medizinischen Statistiken nach deutschem Staatsvolk und Juden gab es damals nicht nur in Deutschland. Sie begegnen auch in damaligen öster-reichischen und niederländischen anthropologischen Statistiken.


Diese mißtrauischen statistischen Farbanalysen und morphologischen Formuntersuchungen dürfen noch nicht mit der späteren rassistischen Klassifizierung der NS-Ideologie gleichgesetzt werden, wobei sie na-türlich der Entwicklung dieser Ideologie förderlich waren. Es ging im Deutschland des 19. Jhs. vorwiegend um den nostalgischen Erhalt oder wenigstens um die teilweise Rückgewinnung des äußeren germani-schen Phänotypus, noch nicht um rassistische Werturteile im späteren NS-Sinne. Man ging damals zwar auch schon davon aus, daß mit diesem germanischen Phänotypus gewisse besonders edle Charaktereigenschaf-ten korreliert sein könnten, wertete aber deshalb die anderen ethnischen Gruppen noch nicht in einem gestuften System ab. Es handelte sich um eine Germanen-Nostalgie, um die Verteidigung und Erhaltung einer Art germanischen Ethno-Biotops, teilweise aus militärischen Überlegungen heraus, noch nicht um Rassismus. Der Begriff Rasse in Bezug auf menschliche Populationen war im 19. Jahrhundert noch wenig gebräuchlich. Das bekannte System der menschlichen Rassen wurde erst zu Beginn des 20. Jhs. in die wissenschaftliche Systematik einge-führt.44 Der spätere Rassismus entwickelte sich erst ab dem Anfang des 20.Jhs. unter dem Einfluß verschiedener halbwissenschaftlicher Schriften, unter denen die von Gobineau und H.S. Chamberlain45 eine bedeutende Rolle spielten. Gegen deren halbwissenschaftliche Ideo-logien kamen aber schon früh von Seiten deutscher Gebildeter, auch aus der deutschen Anthropologie, kritische Einwände.46 Die später so umstrittene Forschungsrichtung der angewandten Eugenik entstand ebenfalls erst zu Beginn des 20. Jhs.


7. Die Entwicklung der deutschen Anthropologie im 19. Jahrhundert im

Spannungsfeld von Germanennostalgie, Darwinismus, historischer

Konstitutionsforschung und Nationalismus.


Die sich als eigenständige naturwissenschaftliche Wissenschaft vom Menschen in der 2. Hälfte des 19. Jhs. allmähliche entwickelnde mitteleuropäische Anthropologie konkretisierte, stabilisierte und relativierte aber auch in Verbindung mit der ebenfalls aufblühenden Archäologie die bisherige, bis zur Mitte des 19. Jhs. weitgehend auf schriftlichen Quellen fußende romantische deutsche Germanen-Nostalgie, indem sie sie mit historischem skelettanthropologischem Datenmaterial versorgt. Schon seit der Antike hatten sich Philosophen, Religionslehrer, Ärzte, Biologen, Geographen und Entdeckungsreisende mit dem Menschen beschäftigt. Und so vielfältig wie dieser Personen-kreis war, so vielfältig waren auch die bisherigen anthropologischen Forschungsansätze. Bis zur 1. Hälfte des 19. Jhs. standen viele anthropologische Arbeiten in der Nähe der Völkerkunde und Anthropo-Geographie, d.h. man sammelte konstitutionelle Merkmale von menschlichen Populationen (Körpergrößen, morphologische Proportionen, Pig-mentierungen, Haarstrukturen usw.) und ordnete sie bestimmten Ver-breitungsgebieten zu. Als um die Mitte des 19. Jhs. in Europa die ersten eigenständigen Lehrstühle für Anthropologie eingerichtet wurden, behielt die junge eigen-ständige Wissenschaft diesen Schwerpunkt bei und übertrug ihn auch auf die Vergangenheit, d.h. man untersuchte mit den verbesserten anatomischen Kenntnissen historische Skelett-populationen nach typischen ethnischen Klassifikations-merkmalen. Die europäische Anthropologie des 19. Jhs. war deshalb mehr eine Ethno-Biologie als eine moderne Humanbiologie, die spezi-elle Historische Anthropologie deshalb mehr eine Historische Ethnologie und Historische Anthropo-Geographie als eine moderne Evolutionsbiologie.47 Es wurde nun zunehmend damit begonnen, syste-matisch frühgeschichtliche, völkerwande-rungszeitliche und mittelal-terliche Gräberfelder und Adelsbestattungen skelettanthropologisch zu untersuchen. Man nahm bestimmte morphologische Maße an Längsknochen und Schädeln und versuchte, die Körperhöhen anfangs einfach durch Messungen der erhaltener Ganzskelette in situ festzustellen. Da man dabei anfangs Disloziierungen der Skeletteile durch Erdbewe-gungen nicht berücksichtigte, erhielt man häufig zu hohe Körperhöhenschätzungen. Die antiken Beschreibungen der hünenhaften Gestalten schienen sich also zu bestätigen. Erst die in Frankreich ab 1880 genauer ausgearbeiteten Verfahren zur Körperhöhenschätzung nach Extre-mitätenknochen, die von deutschen und französischen Anatomen zur selben Zeit normierten Meßstrecken an Schädeln und Körperskeletteilen und die verfeinerte morphologische Interpretation dieser Maße ermöglichten realere Rekonstruktionen der historischen Konstituti-onstypen, obwohl nach den französischen Verfahren zur Körperhöhenschätzung jetzt etwas zu niedrige reale Körperhöhen geschätzt wurden.48


Dabei fielen bei den frühgeschichtlich-völkerwanderungszeitlichen männlichen Skeletten der kräftige Knochenbau, die ausgeprägten Muskelansätze und die relativ hohen Körpergrößen auf, obwohl nun von einem ausgesprochenen Hünengeschlecht mit Berserkerkräften nicht mehr die Rede sein konnte. Die Konstitutionstypen entsprachen etwa denen von damaligen kräftigen Individuen aus den wohlhabenden oberen Sozialschichten. Trotzdem bewunderte man weiterhin die athletischen Konstitution jener frühen Vorfahren. Besonders fielen die lange, schmale Schädelform und die markanten Gesichtszüge der Männer auf. Offensichtlich hatte damals tatsächlich ein schönerer, kräftigerer und energischerer Menschentyp in Mitteleuropa gelebt als nun in der damaligen Gegenwart. Man stand trotz aller Relativierungen weiterhin staunend vor der eigenen ethnischen Vergangenheit wie die antiken Romanen vor den hereinbrechenden germanisch-nordischen Wanderverbänden.


L. Lindenschmit49 hat dieses zwar relativierte, aber trotzdem wei-terhin von ungebrochener Bewunderung geprägte Germanenbild seiner Zeit anschaulich festgehalten: "Überraschen darf es nicht, wenn wir jene Vorstellung einer ungewöhnlichen oder gar riesenhaften Größe des Volkes, wie sich diesselbe nach den römischen Berichten bildet, nicht bestätigt finden...Jene Schilderungen der Griechen und Römer, welche durch die Übereinstimmung der Beobachtung immerhin eine große Bedeutung haben, können dem unmittelbaren Zeugnis der Gräber gegen-über nur im allgemeinen die Tatsache verbürgen, daß die nordischen Völker den südlichen an Wuchs und Körperkraft weit überlegen waren und daß überall, wo die Germanen in Masse auftraten, ihre Erschei-nung deshalb einen tiefen und überwältigenden Eindruck hervorrufen mußte. Erst in Folge der Völkerwanderung konnte dieses Verhältnis eine bedeutende Ausgleichung erfahren, wie es überhaupt keineswegs in einem riesenhaften Wuchse der Germanen, sondern in der entschieden kleineren und feineren Körperbildung der Italiker und Griechen zu historischer Zeit seine Erklärung finden kann...Die Skelette der Gräber aller deutschen Stämme zeigen einen wohlgestalteten kräftigen Bau und mit verschwindenden Ausnahmen eine Gleichartigkeit, wie sie schon früher bei den alten Germanen beobachtet und heute noch als eine Eigentümlichkeit unvermischter Völkerschaften von wenig ent-wickelter Bildung gefunden wird...Alle Knochen der Glieder und des Rumpfes sind bei den Männern kräftig und wohl gebildet. Die starke Entwicklung der Stirnhöhlenwulste deutet auf eine geräumige, breite Brust. Der Oberarmknochen zeigt vor allen anderen fast ausnahmslos sehr entwickelte Muskelansätze, also große Muskelkraft der Arme, ebenso das Schlüsselbein und Schulterblatt. Gleich verhalten sich die Muskelansätze des Beckens bei den Männern, bei welchen auch die gewöhnlich starke seitliche Zusammendrückung des Schienbeines wie die tiefen Rinnen des Wadenbeines auf starke Entwicklung der Unter-schenkelmuskeln hinweisen...Ihre wichtigste Bestätigung findet diese Gleichartigkeit des Körperbaues der einzelnen deutschen Stämme in der Übereinstimmung der Schädelbildung...Der Schädel ist langge-streckt und schmal (dolichocephal), die Stirn hoch, schmal (selten nieder), wenig zurückliegend...Besonders charakteristisch ist das weit herausgezogene, vom Scheitel abgesetzte Hinterhaupt. Von der Schädellinie an fallen die platten Schläfen ziemlich senkrecht ab, so daß der Schädel, von hinten gesehen, als ein schmales, hohes Fünfeck erscheint. Diese Merkmale, die in ihrer durchgehend gleichmäßigen Vereinigung bei keinem anderen Volksstamm unseres Erdteiles in dieser Zeit noch gefunden werden, sind es, welche die vorliegende Schädelform als die gemeinsame aller deutschen Stämme kennzeichnen, und zwar noch ein halbes Jahrtausend nach dem ersten Eintreten derselben in die Geschichte, zu einer Zeit, in welcher die Vermischung mit fremden Volkselementen noch nicht jene Wirkungen äußern konnte, welche später in immer wachsender Bedeutung auch ihren Einfluß auf die Veränderung der Schädelbildung kundgeben mußten. Wenn sich des-halb jene altnationale Schädelform bis jetzt nur in wenigen Gegenden unseres Landes erhalten konnte, so findet sich diesselbe noch in ihrem ursprünglichen Charakter im südlichen und mittleren Schweden, eine Tatsache von unverkennbarer Wichtigkeit für die Beurteilung der alten Völkerverhältnisse".50


Große, kräftige Konstitutionstypen und dolichocephale/dolichokrane Schädelformen waren also die konstitutionellen Weisermerkmale für historische nordisch-germanische Bevölkerungen, die bis in die Ge-genwart zentrale Bedeutung für die ethno-historische Analyse euro-päischer historischer Populationen behalten sollten. Besonders die dolichocranen Schädelformen sollten ein sicheres Weisermerkmal sein, unbeeinflußbar von allen historischen Umwelteinflüssen.51 Man ging etwa von folgendem genaueren Hypothesengebäude aus: Die Körperhöhen wären in einem gewissen Rahmen durch die Umweltverhältnisse modifi-zierbar, wobei aber die Bandbreiten für diese Schwankungen genetisch festgelegt wären. Die Schädelformen dagegen galten als nichtvariable, nicht-umweltbeeinflußte rein genetisch bestimmte ethnotypische Größen, die unabhängig von allen historischen Umwelten die popula-tionsgenetische Herkunft einer Population markierten. Ähnlich wie Haar- und Augenfarbe und Hautpigmentierung unterlägen sie nur den Einflüssen der Vererbungsgesetze. Veränderungen seien nur durch eth-nische Fremdbeimischungen denkbar.


Man begann, in Mitteleuropa 4 historische ethnische Hauptrassen zu unterscheiden: lang-chädelige, großgewachsene, blonde und blauäugige Germanen/Nordide; ebenfalls lang-chädelige, großgewachsene, rothaar-ige Kelten; ebenfalls langschädelige, hochgewachsene, blonde und blauäugige Slawen; kleinergewachsene, grazilere, rundköpfigere und dunkler pigmentierte Romanen; und zusätzlich eine eventuell bisher noch nicht archäologisch genauer dokumentierte rundköpfige, kleinergewachsene und dunkelpigmentierte Vorbevölkerung, die abgedrängt in unwirtlichen Randgebieten gesiedelt hätte.52 Aus der Merkmalsanalyse dieser historischen und der rezenten mitteleuropäischen Populationen hoffte man nun mit Hilfe statistischer Differenzierungsmethoden, die Mischungsanteile und Mischungsgrade bei den jeweiligen rezenten mit-teleuropäischen Bevölkerungsgruppen und damit die mitteleuropäische Ethnohistorie herausarbeiten zu können.


Um genauere Unterlagen über die damalige Verbreitung der erwähnten anthropologisch-ethnischen Weisermerkmale bei der rezenten mitteleuropäischen Bevölkerung der 2. Hälfte des 19. Jhs. zur Verfügung zu haben, bemühte sich die junge Anthropologie ab der Reichsgründung, mit Unterstützung der Reichsländer möglichst flächendeckende Unter-suchungen über die Haar- und Augenfarben bei Schulkindern durchzuführen. Zusätzlich wurden in einigen Reichsländern bzw. an einigen Standorten auch bei Musterungspflichtigen und Soldaten morphologiche Daten und Haar- und Augenfarben mit erfaßt.53 Ähnliche Untersuchun-gen an Schulkindern und Militärpflichtigen wurden in der Schweiz, Österreich und Frankreich durchgeführt. Der Mediziner, Anthropologe und Politiker R. Virchow, der diese rezenten Bevölkerungsuntersuchungen entscheidend angeregt hatte und dieses Vorhaben in europäischem Rahmen durchgeführt wünschte, kennzeichnete dieses Forschungs-vorhaben so: "...ist es die Aufgabe der nächsten Zeit, durch umfas-sende Lokalforschungen für jede einzelne Nationalität die Zahl der überhaupt in ihr vorkommenden Unterabteilungen festzustellen, deren besondere Merkmale zu ermitteln und die territorialen Gebiete, in welchen sie auftreten, zu begrenzen. Verbindet man diese territoria-le Kenntnis dann mit dem historischen und prähistorischen Wissen, welches sich an Stamm und Ort knüpft, so läßt sich hoffen,daß wir in kurzer Zeit zu einer klaren Darlegung der anthropologischen Elemente auch der gemischten Nationalitäten gelangen werden".54


Dieses angeblich so einfach zu handhabende System war keine typische deutsche Vereinfachung, sondern stand in Übereinklang mit den dama-ligen gesamteuropäischen anthropologischen, ethnologischen und vererbungsbezogenen Lehrmeinungen. Da es bis dahin eine spezielle anthropologische Ausbildung noch nicht gab, waren es hauptsächlich Anatomen, die anthropologische Studien an historischen und rezenten europäischen Populationen betrieben und deren morphologischer Forschungsschwerpunkt deshalb unverkennbar war. Überall im deutschsprechenden Mitteleuropa und in Frankreich begann eine intensivere anthropologische Forschung mit dem Schwerpunkt auf den erwähnten ethnischen Weiser-merkmalen. Überall wurden Fachzeitschriften zur Publikation der Forschungsergebnisse und zur Information interessierter Laien gegründet. Die wiederholt vorkommende Namensverbindung von Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte/Frühgeschichte oder die Termini Konstitution und Morphologie im Titel oder Untertitel der betreffenden Zeitschriften weisen auf die damaligen anthropologischen Forschungsschwerpunkte hin.55 Zur Unterstützung dieser auf-blühenden Forschungen am Menschen und auch als Ausdruck des zunehmenden öffentlichen Interesses an diesen Forschungsrichtungen bildeten sich in vielen deutschen Städten anthropologische Gesellschaften, zusammengesetzt aus Medizinern, Archäologen, Historikern und interessierten Laien. Auch diese Gesellschaften zeigten, wie ihre Tagungsberichte erkennen lassen, besonderes Interesse an der historischen und rezenten ethnischen Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung.


Besonderes Interesse widmete man mittlerweile nicht mehr primär den postkranialen Konstitutionsverhältnissen, also der Körpergröße und der Körperkräftigkeit, sondern den angeblich umweltstabilen ethnischen Weisermerkmalen der kranialen Indices, besonders dem Längen-Breiten-Index.56 Das führte teilweise dazu, daß damalige Bearbeiter von historischen Gräberfeldern zunehmend nur noch die kranialen Indices als Leitmerkmale für bestimmte frühgeschichte ethnische Zugehörigkeiten mitteilten und postkraniale morphologische Daten vernachlässigten. Das ist insofern bedauerlich, als das Fehlen von postkranialen Unter-suchungsergebnissen künftige Untersuchungen darüber, wie die Einflüsse der historischen Lebensverhältnisse unterschiedlich auf die Schädelform- und Körperskelettentwicklung gewirkt haben, erschwert. Bei diesen Zusammenstellungen von historischen und rezenten kranialen Indices stellte man fest, daß die frühgeschichtliche und völkerwanderungszeitliche Einheitlichkeit der Schädelformen in Mitteleuropa, besonders die Tendenz zu Dolichocephalie, zum 19. Jh. hin einer deutlichen Tendenz zu Brachykranie gewichen war. Man bezeichnete diesen historischen Vorgang mit dem Fachbegriff der Brachykranisation/Brachycephalisation.57 Zwar wurden bei den rezenten deutschen Bevölkerungen des 19. Jhs. in den nördlichen Teilen Deutschlands im statistischen Mittel wie in der populationsinternen Häufigkeitsverteilung weiterhin länglichere Schädelformen gefunden als in Süddeutschland, doch war kein eindeutiger Trend zwischen nördlichen und südlichen Bevölkerungsgruppen, zwischen ländlichen und städtichen Siedlungen und zwischen niederen und höheren Sozialschichten festzustellen. Das schien wieder nur mit ethnischen Vermischungen und Beimischungen im Verlauf der Geschichte seit dem Frühmittelalter gedeutet werden zu können. Im Süden und Südwesten des deuschen Siedlungsraumes schienen diese Beimischungen mit kon-stitutionell andersgearteten Populationen leichter als im Norden gewesen zu sein. Das entsprach den Ergebnissen der Farbuntersuchun-gen der Haare, Augen und Haut. Wieder also ein belegbarer Hinweis für historische Beimischungsprozesse. Mischungen, überall Hinweise auf Mischungen, das war das Besorgnis erregende Ergebnis der dama-ligen historisch-anthropologischen Forschungen über die mitteleuro-päische Bevölkerung. Die deutsche Bevölkerung war nachweislich biologisch gefährdet: es bestand eine Tendenz zur Körperhöhenabnahme, zur zunehmenden militärischen Untauglichkeit, zur Dunkelung der Pigmentierung und zum Verlust der markanten länglichen Schädelform. Waren damit noch andere, bisher noch nicht festgestellte biologische Einbußen verbunden? War es nicht bereits ein Anlaß zu wissenschaft-licher Sorge, wenn nach den jüngsten Schulkinduntersuchungen in den westlichen und südlichen Gegenden Deutschlands nur noch ca 1 Drittel aller Kinder die nordisch-germanischen Farbkombinationen hellhaarig und blau-/grauäugig aufwies? Aber wer waren diese fremdartigen klei-nergewachsenen, dunklerpigmentierten Populationen gewesen, woher waren sie gekommen? Hatte es sich um demographisch erfolgreiche, bisher archäologisch nicht in Erscheinung getretene Vorbevölkerungsreste gehandelt oder vermutlich wahrscheinlicher um romanische Ein-mischungen im Verlaufe der vielen europäischen Kriege und Handels-migrationen? R. Virchow hat das so zu erklären versucht: "Wie ist die ausgedehnte Dunkelung der mittel- und noch mehr der süddeutschen Stämme zu erklären?...Es bleibt keine andere Erklärung als die durch Erblichkeit...als die durch Mischung mit anderen, mehr oder weniger brünetten Völkern...Tatsächlich sehen wir auf unserer Karte, daß Deutschland im Westen, Süden und Osten von brünetten Stämmen umwohnt ist. Die Wallonen, die Rhätier, die Ladiner und Italiener, die Slovenen und Czechen, die Wallachen - sie alle zeigen sich hier als eminent brünette Stämme. Vor dieser Tatsache verschwindet zunächst jede andere Rücksicht...Aber die Czechen und Slovenen sind nicht so weit in Deutschland eingedrungen, daß man daraus das starke Braun der süd- und mitteldeutschen und der schweizerischen Bevölkerungen erklären könnte. Hier gibt es meiner Auffassung nach außer der verhältnismäßig begrenzten Einwirkung der Römer, Rhätier und Illyrer nur die Annahme, daß starke Überreste celtischer oder präceltischer Bewohner58 zurückgeblieben waren, welche sich den germanischen Ein-wanderern zumischten"59


Zusätzlich bewegte viele deutsche Gebildete die Frage, ob sich die Wissenschaft vom Menschen und populationsbewußte politische Verant-wortliche eventuell Nachlässigkeiten vorwerfen lassen müßten, wenn man sich nicht mit der Möglichkeit beschäftigte, ob mit jenen be-wunderten und bewunderungswürdigen Konstitutionsmerkmalen der frühgeschichtlichen germanisch-nordischen Populationen auch andere körperliche und charakterliche Qualitäten vergesellschaftet gewesen wären, deren Minderung oder Verlust mit jenen historischen Mischungen einhergegangen wäre? Es wäre an abnehmende Widerstandskräfte, an abnehmende Willenskraft, an abnehmende Begabungen usw. zu denken. Bei den Pflanzen- und Tieren unterschied man ja häufig auch zwischen wertvolleren/edleren und weniger wertvollen /unedlen Arten und Rassen. Und sollten die praktischen Erfahrungen der Tierzüchtung nicht auch für menschliche Populationen gelten? Solche Fragen bewegten manchen damaligen Gebildeten, mehr vorsichtig angedeutet als offen ausgesprochen. Die Genetik stand ja erst in den Anfängen, man wußte noch zu wenig darüber, daß Bastarde biologisch erfolgreicher sein können als reinrassige Nachkommen, man hatte noch nicht die positiven Folgen des Aufbrechens von Isolaten erkannt, man konnte sich noch nicht vorstellen, daß die Lebens-verhältnisse, besonders die Ernährungsverhältnisse, erheblichen Einfluß auf die gesamte menschliche Entwicklung60 und auf die Leistungsfähigkeit ausüben können.


Der bereits erwähnte L. Lindenschmit hat solche Überlegungen seiner Zeit zusammengefaßt angedeutet:" Die von den Historikern bezeugte gleichmäßige, mit allen Kennzeichen eines Rassecharakters geschilderte Erscheinung der Germanen unterlag einer Veränderung nur durch die Mischung mit fremden Völkerelementen, anfangs ausschließlich bei der Menge der Unfreien, vorzugsweise durch die unterworfenen Bewoh-ner der ehemaligen römischen Provinzen und der slawisch gewordenen Landesteile, weniger, aber doch nicht gerade unbedeutend, durch die zahlreichen Gefangener der auswärtigen Kriege und den durch das Christentum keineswegs aufgehobenen Sklavenhandel...mußte im Verlauf des Mittelalters der Einfluß der aufgenommenen fremden Bestandteile eine immer wachsendere Bedeutung erhalten, zumal derjenige Teil desVolkes, welcher früher eine strenge Abgeschlossenheit von jeder Verbindung mit Fremden bewahrt hatte, diesselbe längst aufgegeben hatte...Von da ab61 verschwindet die selbstbewußte Haltung den Frem-den gegenüber, die sich mit einem früher nicht gekannten Gefühl der Überlegenheit und Zuversicht seßhaft und geltend zu machen wissen. Es beginnt in reißendem Fortgang die Verbreitung fremder Sitten, fremder Sprache und fremder Namen, eine rascher zunehmende Mischung des Volkes, eine durchgehende Änderung seiner Lebensweise und mit allem diesem auch eine Wandlung seiner körperlichen Erscheinung"62


Um genauer diese Beimischungen und Vermischungen im Laufe der deutschen Geschichte an Hand der Schädelindices statistisch zu verfolgen und zu belegen, begann man bereits kurz nach der Jahrhundertwende und kurz nach der Etablierung der Anthropologie als eigenständige Wissenschaft mit der Zusammenstellung von regionalen umfangreichen Schädelsammlungen. Solche Projekte gab es auch in anderen europäischen Staaten, aber die deutschen Sammlungen wurden bald die umfangreichsten. Diese europäischen Sammlungen, sie enthielten auch zahlreiche Schädel außereuropäischer Populationen, wurden dann in Kata-logen einem breiteren interessierten Publikum bekannt gemacht. Sie trugen teilweise die bemerkenswerten Titel crania ethnica, crania diversarum gentium, womit die ethno-historischen Absichten der Sammlungen zum Ausdruck gebracht werden sollten. Bis um 1900 erchienen insgesamt 14 solcher deutscher Kataloge, die teilweise in vermutlicher Anlehnung an die Zusammenstellung der deutschen historischen Quellen in den Monumenta Germaniae Historica als Crania Germaniae vorgestellt wurden. Sie können als Vorläufer der heutigen anthropologischen Datenbanken63 bezeichnet werden. Aus heutiger Sicht erscheinen sie trotzdem noch vergleichsweise bescheiden im Umfang. Aber sie motivierten zu laufenden Ergänzungen und damit zu weiteren anthropologischen Bearbeitungen von Ossuarien, Skelettfunden bei Kirchengrabungen oder städtischen Baumaßnahmen.64

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