Ansprache von johannes paul II. An die teilnehmerinnen des 21. Generalkapitels der kongregation der heiligen familie von nazaret




НазваниеAnsprache von johannes paul II. An die teilnehmerinnen des 21. Generalkapitels der kongregation der heiligen familie von nazaret
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Дата24.11.2012
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»Liebt einander«! Dieses Land, in dem Menschen verschiedener Abstammung leben, braucht festes Einvernehmen und stabile soziale Beziehungen. Es ist keineswegs übertrieben zu sagen, daß euer Land eine ganz besondere Berufung hat: die Berufung, sich in zunehmendem Maß seiner Stellung als Brücke zwischen Europa und Asien bewußt zu sein. Möge das eure Entscheidung als Bürger und als Gläubige sein; seid eine Brücke von Menschen, die wiederum anderen Menschen entgegengehen; Personen, die die Fülle des Lebens und der Hoffnung übermitteln.

3. Während ich mich von dir verabschiede, liebe kasachische Bevölkerung, versichere ich dir, daß die Kirche stets an deiner Seite sein wird. In enger Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften und mit allen Menschen guten Willens werden die Katholiken dich immer unterstützen, um zusammen eine stets größere und gastfreundlichere Gemeinschaft aufzubauen.

Das Bemühen um Dialog und Eintracht hat hier seit der Zeit des türkischen Khanats in der unendlichen Weite eurer Steppen die Beziehungen zwischen Christentum und Islam geprägt und dem Land erlaubt, über die Seidenstraße zum Bindeglied zwischen Ost und West zu werden. Auch die neuen Generationen müssen dieser Linie mit neuem Eifer treu bleiben.

»Liebt einander.« Unsere Glaubwürdigkeit als Christen hängt von diesen Worten des Herrn ab. Jesus selbst ermahnt uns: »Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt« (Joh 13,35).

4. Das große Jubeljahr 2000 war nicht nur ein an alle Christen gerichteter Aufruf zu intensiver spiritueller Erneuerung, sondern auch eine Aufforderung, als Zeugen der Liebe den Herausforderungen des dritten Jahrtausends zu begegnen. Möget auch ihr ohne Unterlaß solche Zeugen sein! Seid bereit, jenen notwendigen »Frieden zu realisieren, der immer wieder durch den Alptraum katastrophaler Kriege bedroht ist« (vgl. Novo millennio ineunte, 51). Seid wachsame Hüter, die sich »für die Achtung des Lebens eines jeden Menschen« (ebd.) einsetzen.

Möget auch ihr Zeugen der Liebe sein, Männer und Frauen anderer Religionen, denen das Schicksal eures Volkes am Herzen liegt! Die Frage, die sich Abai Kunanbai stellte, ist an uns alle gerichtet: »Wenn ich als Mensch bezeichnet werde, kann ich dann aufhören zu lieben?« (Gedicht 12). Diese Frage möchte auch ich stellen, während ich mich von euch verabschiede: Kann ein Mensch aufhören zu lieben?

Während ich als Nachfolger des Apostels Petrus im Geiste an jene zahlreichen Ereignisse zurückdenke, die das vergangene Jahrhundert geprägt haben, sage ich euch noch einmal: Schaut voll Zuversicht in die Zukunft! Als Pilger der Hoffnung bin ich zu euch gekommen, und nun trete ich tief bewegt und sehnsuchtsvoll die Heimreise an. Die Erinnerung an diese Tage wird mich begleiten ebenso wie die Gewißheit, daß ihr, die Menschen Kasachstans, stets eure Mission der Solidarität und des Friedens erfüllen werdet.

Gott segne und behüte euch immerfort!


BOTSCHAFT VON JOHANNES PAUL II. AN DEN PRÄSIDENTEN VON ADVENIAT

Meinem verehrten Bruder im Bischofsamt

Monsignore Franz Grave

Präsident der Bischöflichen Aktion ADVENIAT

1. Vor vierzig Jahren hat die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz entschieden, an den Weihnachtsgottesdiensten zum ersten Mal eine Kollekte zugunsten der Kirchen in Lateinamerika durchzuführen. Dieser Beschluß vom 30. August 1961 steht gleichsam an der Wiege jenes verdienstvollen Werkes der Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den Teilkirchen in Deutschland und den Teilkirchen auf dem lateinamerikanischen Kontinent, das später den Namen der Bischöflichen Aktion ADVENIAT tragen und in den Jahren seines Bestehens wesentlich dazu beitragen sollte, den Einsatz für die Evangelisierung in Lateinamerika anzuregen und zu stärken.

2. Auch ich möchte mich einreihen in die Schar derer, die dem Herrn Dank sagen für die Großherzigkeit, mit der die deutschen Katholiken dem Wunsch meines verehrten Vorgängers, des seligen Papstes Johannes XXIII., entsprochen und die Kirchen in Lateinamerika mit Spenden unterstützt haben, um dadurch kirchliche Projekte zu verwirklichen.

Mit besonderer Wertschätzung und Dankbarkeit erinnere ich an die beiden herausragenden Kardinäle Joseph Frings, Erzbischof von Köln, und Franz Hengsbach, Bischof von Essen, die als eine Art Baumeister dieses Bischöflichen Werkes gelten können. Ich drücke meine Anerkennung auch der gesamten Deutschen Bischofskonferenz gegenüber aus, die eine so bedeutende Aktion anzustoßen und voranzutreiben vermochte. Ebenso danke ich allen Wohltätern und den zahlreichen "einfachen" Gläubigen, die Jahr um Jahr mit ihrem Beitrag ihre Brüder und Schwestern in Lateinamerika wirksam unterstützen. Der Herr, der auch das Verborgene sieht, wird ihnen ihre Güte reichlich vergelten (vgl. Mt 6, 2-4).

3. Nach vier Jahrzehnten fruchtbaren Zusammenwirkens in der Kirche können wir heute voller Freude auf die reiche Ernte schauen, die aus der großen und unerschöpflichen Liebe der deutschen Katholiken zu den Schwesterkirchen in Lateinamerika erwachsen ist: Es wurden Hilfen gewährt zur Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Katechisten sowie Zuschüsse für den Bau von Kirchen, Kapellen, Seminarien, Pfarrzentren und Klöstern; Autos und Fahrzeuge wurden ebenso zur Verfügung gestellt wie zahlreiche andere nützliche Hilfsmittel, die dem Werk der Evangelisierung dienen und den Bedürfnissen der Seelsorge entsprechen sollten.

Auf diese Weise haben die deutschen Katholiken in Gemeinschaft mit ihren Oberhirten nicht nur auf die große pastorale Herausforderung geantwortet, die materiellen Nöte zu lindern, die auf den an Glauben so reichen, aber an religiösen Infrastrukturen mitunter armen Ortskirchen in Lateinamerika lasten. Denn die deutschen Katholiken nehmen in gewissem Sinn auch an der besonderen Sorge Anteil, die der Nachfolger Petri für die Brüder und Schwestern in Lateinamerika hegt, und werden sich so mehr und mehr bewußt, daß sie Glieder der universalen Kirche sind.

4. Die konkreten Gesten der Verbundenheit mit den Schwesterkirchen ebenso wie die wirtschaftliche Hilfe oder andere Zeichen der Solidarität drücken das Geheimnis der Kirche als Communio aus: Alle sind Glieder eines einzigen Leibes, und Christus ist das Haupt. So möchte ich meine Wertschätzung auch für die Partnerschaften ausdrücken, die zwischen deutschen und lateinamerikanischen Diözesen mit Hilfe von ADVENIAT gewachsen sind und im wechselseitigen Geben und Nehmen gute und reiche Früchte der Solidarität hervorbringen.

Dank des unermüdlichen Wirkens von ADVENIAT wurde ein festes Netz der Verbundenheit zwischen der Kirche in Deutschland und den Teilkirchen in Lateinamerika geknüpft, deren Länder das Licht Christi vor mehr als fünfhundert Jahren empfangen haben und nunmehr etwa die Hälfte der Katholiken auf dem Erdball bergen. Diese Gebiete zeichnen sich durch eine kulturelle Identität aus, in der sich das Evangelium tief eingeprägt hat; gleichzeitig gibt es dort eine lebendige Kirche, die darauf drängt, das Werk der Evangelisierung anzugehen (vgl. Rede an die Päpstliche Kommission für Lateinamerika, 23. März 2001).

5. Der Reichtum und die Lebenskraft der Kirche auf dem "Kontinent der Hoffnung" sollen für die deutschen Katholiken ein Ansporn sein, den eigenen Glauben immer intensiver undüberzeugender so zu leben, wie es der heilige Paulus der Kirche von Korinth im Hinblick auf die Kirche von Jerusalem ans Herz gelegt hat: "Im Augenblick soll euer Überfluß ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluß einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich entstehen" (2 Kor 8,14).

Mein Herzenswunsch ist es, daß das enge Band zwischen euren Ortskirchen und den Ortskirchen in Lateinamerika auch in Deutschland reiche Früchte hervorbringe, so daß die Kirche sich erneuere und sich dabei am "hohen Maßstab des christlichen Lebens" orientiere, den ich in meinem Apostolischen Schreiben Novo millennio ineunte vor Augen stellte (vgl. Nr. 31).

6. Am Beginn des dritten Jahrtausends rufe ich die Hirten und Gläubigen in Deutschland auf, die im Jubiläumsjahr "empfangene Gnade zu beherzigen und sie in eifrige Vorsätze und konkrete Maßstäbe zum Handeln in einer Weise umzusetzen" (Novo millennio ineunte, 3), daß für eine globale kirchliche Solidarität so wichtige und erfolgreiche Werke wie ADVENIAT noch mehr aufblühen und gedeihen können.

Möge der Herr auf die Fürsprache der Jungfrau von Guadalupe und Schutzfrau Amerikas eure Herzen mit der Gabe der Liebe erfüllen und eure Taten begleiten, die ihr für die ärmsten Brüder und Schwestern im Glauben vollbringt. Mit diesem Wunsch erteile ich euch von Herzen den Apostolischen Segen.

Castel Gandolfo, am 30. August 2001

IOANNES PAULUS II


PASTORALBESUCH IN KASACHSTAN BEGEGNUNG MIT VERTRETERN AUS DER WELT DER KULTUR, KUNST UND WISSENSCHAFT

ANSPRACHE VON JOHANNES PAUL II.

Kongreßhalle Astana, 24. September 2001

Herr Staatspräsident, verehrte Damen und Herren!

1. Mit Freude treffe ich heute abend mit euch zusammen. Allen entbiete ich meinen respektvollen und herzlichen Gruß, und ich danke für die edlen Worte, die im Namen aller Anwesenden an mich gerichtet wurden. Gerne habe ich eure Einladung angenommen, um erneut die Aufmerksamkeit und das Vertrauen zum Ausdruck zu bringen, die die katholische Kirche und der Papst den Vertretern der Kultur entgegenbringen. Ich bin mir durchaus des unersetzbaren Beitrags bewußt, den ihr durch das aufrichtige Suchen und die wirkungsvolle Darstellung des Wahren und Guten für den Stil und Inhalt des menschlichen Lebens leisten könnt.

Geehrte Vertreter der Kultur, der Kunst und der Wissenschaft! Kasachstan ist Erbe einer Geschichte, die aufgrund komplexer und oft schmerzlicher Ereignisse durch verschiedene Traditionen bereichert worden ist, welche das Land heute zu einer beispielhaften multiethnischen, multikulturellen und multikonfessionellen Gesellschaft machen. Seid stolz auf eure Nation, und seid euch jener großen Aufgabe bewußt, die ihr bei der Vorbereitung ihrer Zukunft erwartet. Insbesondere denke ich an die Jugendlichen, die berechtigterweise ein Zeugnis des Wissens und der Weisheit von euch erwarten, das ihr ihnen durch die Lehrtätigkeit und vor allem durch ein beispielhaftes Leben vermittelt.

2. Kasachstan ist ein großes Land, das im Lauf der Jahrhunderte eine lebendige Kultur entwickelt hat, die reich an verschiedensten Impulsen ist. Hierzu haben auch Vertreter der russischen Kultur beigetragen, die das totalitäre Regime hierhin verbannt hatte.

Wie viele Menschen haben euer Land durchquert!Insbesondere möchte ich an das Tagebuch des venezianischen Reisenden und Händlers Marco Polo erinnern, der bereits im Mittelalter voll Bewunderung die hohe Moral und die reichen Traditionen der Steppenbevölkerung beschrieben hat. Die grenzenlose Weite eurer Ebenen, das durch die entfesselten Naturgewalten hervorgerufene Bewußtsein der menschlichen Schwäche, die Wahrnehmung des Geheimnisses, das sich hinter den sinnlich erfaßbaren Phänomenen verbirgt:all das fördert die Offenheit eures Volkes, sich mit den grundlegenden Fragen der Menschheit und der Suche nach gehaltvollen Antworten für die universale Kultur auseinanderzusetzen.

Geehrte Damen und Herren, eure Aufgabe ist es, die reiche kulturelle Tradition Kasachstans in der Welt zu verbreiten:eine schwierige aber zugleich auch faszinierende Aufgabe, die von euch abverlangt, deren grundlegende Elemente zu entdecken und sie in harmonischer Synthese zu vereinen.

Ein großer Denker eures Landes, Abai Kunanbai, brachte dies folgendermaßen zum Ausdruck: »Der Mensch kann nicht Mensch sein, wenn er nicht fähig ist, die sichtbaren und unsichtbaren Geheimnisse des Universums wahrzunehmen, ohne nach einer Erklärung für alles zu suchen. Derjenige, der hierauf verzichtet, unterscheidet sich in nichts von den Tieren. Gott unterschied den Menschen vom Tier, indem er ihm eine Seele gab …« (Worte Abais, Kap. 7).

3. Kann uns die tiefe Weisheit dieser Worte entgehen, die gewissermaßen die beunruhigende Frage Christi aus dem Evangelium zu kommentieren scheinen:»Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt?«(Mk 8,36). Im Herzen des Menschen gibt es Fragen, denen wir nicht ausweichen können;sie zu ignorieren bedeutet keineswegs größere Freiheit, sondern eher eine größere Schwäche des Menschen, der oft zum Opfer seiner eigenen Instinkte und der Rücksichtslosigkeit anderer wird.

»Wenn das Herz nach nichts mehr verlangt « – schreibt Abai Kunanbai –, »wie kann dann der Geist geweckt werden? … Wenn die Vernunft der Begierde ausgeliefert ist, verliert sie jegliche Tiefe … Kann ein Volk, das dieser Bezeichnung würdig sein will, ohne die Vernunft bestehen?« (Gedichte 12).

Fragen wie diese sind wesensmäßig religiöser Natur, denn sie verweisen auf jene höchsten Werte, die letztlich auf Gott gründen. Die Religion muß sich ihrerseits mit diesen existentiellen Fragen auseinandersetzen, wenn sie den Bezug zum Leben nicht verlieren will.

4. Christen wissen, daß in Jesus von Nazaret, den wir Christus nennen, eine erschöpfende Antwort auf die Fragen zu finden ist, die der Mensch im Herzen trägt. Die Worte Jesu, seine Taten und schließlich sein Ostergeheimnis offenbaren ihn als Erlöser des Menschen und Retter der Welt. Als demütiger und überzeugter Zeuge dieser »Botschaft«, die seit zweitausend Jahren unzählige Menschen überall in der Welt weitergegeben haben, steht der römische Papst heute vor euch mit tiefer Hochachtung gegenüber den Menschen guten Willens, die auf verschiedenen Wegen auf der Suche nach der Wahrheit sind. Jemand, der die Wahrheit in ihrer strahlenden Schönheit gefunden hat, kann dem Bedürfnis nicht widerstehen, auch andere daran teilhaben zu lassen. Für den Gläubigen handelt es sich nicht lediglich um eine normative Verpflichtung, sondern vor allem um das Bedürfnis, das Wertvollste seiner Existenz mit allen zu teilen.

Im Kontext einer gesunden konfessionellen Neutralität des Staates, dessen Aufgabe es ist, jedem Bürger – ungeachtet seines Geschlechts, seiner Rasse oder Nationalität – das Grundrecht auf Gewissensfreiheit zu gewährleisten, muß das Recht des Gläubigen auf das freie Bekenntnis seines Glaubens bekräftigt und verteidigt werden. Wahre Religiosität darf weder auf die Privatsphäre noch auf Grenz- oder Randbereiche der Gesellschaft beschränkt sein. Die Schönheit der Gotteshäuser, die man fast überall im neuen Kasachstan erblicken kann, ist ein wertvolles Zeichen spiritueller Wiederbelebung, das eine vielversprechende Zukunft vorausahnen läßt.

5. Auch die Bildungs- und Kultureinrichtungen können von der Bereitschaft, die lebhaftesten und bedeutsamsten religiösen Erfahrungen in der Geschichte der Nation kennenzulernen, nur profitieren. In meiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2001 habe ich vor der »willfährigen Angleichung« der westlichen Kultur gewarnt, indem ich betonte, daß »die Kulturmodelle des Westens […] wegen ihrer ausgeprägten wissenschaftlichen und technischen Bedeutung faszinierend und anziehend [erscheinen]; leider lassen sie aber immer deutlicher eine fortschreitende Verarmung in humanistischer, geistiger und moralischer Hinsicht erkennen. Die Kultur, die diese Modelle hervorbringt, ist von dem dramatischen Anspruch geprägt, das Wohl des Menschen unter Ausschaltung Gottes, der das höchste Gut ist, verwirklichen zu wollen« (9).

Hören wir erneut die Worte des großen Abai Kunanbai: »Der Beweis für die Existenz des einen und allmächtigen Gottes ist die Tatsache, daß die Menschen seit mehreren Jahrtausenden in verschiedenen Sprachen von dieser Existenz sprechen und alle, welcher Religion sie auch immer angehören mögen, bezeichnen ihn als Gott der Liebe und Gerechtigkeit. Jener, der sich durch Liebe und Gerechtigkeit auszeichnet, ist wahrhaft weise« (Worte Abais, Kap. 45).

In diesem Kontext, und gerade hier in diesem für Begegnung und Dialog offenen Land und vor einer so qualifizierten Versammlung, bekräftige ich die Achtung der katholischen Kirche gegenüber dem Islam, dem wahren Islam: dem Islam, der betet und solidarisch ist mit den Notleidenden. Angesichts der auch in jüngster Vergangenheit begangenen Fehler müssen sich alle Gläubigen gemeinsam dafür einsetzen, daß Gott niemals zum Gefangenen menschlicher Ambitionen werde. Haß, Fanatismus und Terrorismus entweihen den Namen Gottes und entstellen das wahre Bild des Menschen.
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