Enthaltend: Die Geschichte des ewigen Juden, die Abenteuer der sieben Schwaben, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien




НазваниеEnthaltend: Die Geschichte des ewigen Juden, die Abenteuer der sieben Schwaben, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien
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20. Von einem eifersüchtigen Mann.

 

Es schreibt ein hochgelehrter weiser Mann: Der hütet Heuschrecken in der Benne1, und schüttet Wasser in den Brunnen, der sein Weib hütet, daß es fromm und treu bleibe. Damit will er zu verstehen geben, daß solche Hut ganz unnöthig und vergeblich sei; unnöthig bei den braven, und vergeblich bei den bösen Weibern. Davon merke einen guten Schwank. Es war auf eine Zeit ein solcher eifersüchtiger Ehemann in einem Flecken, der hatte ein sehr hübsches Weib. Er hatte aber ihretwegen große Besorgniß, und mochte nicht leiden, daß andere Männer oder auch Gesellen mit ihr redeten und guter Dinge wären. Er ließ sie auch nur selten und ungern zu andern Nachbarn, wenn sie zur Sommerszeit an der Gasse saßen. Auch kamen sie fast niemals zu Hochzeiten und andern Lustbarkeiten. Der Phantast sorgte allezeit, sie möchte ihm gefressen werden aus Liebe. Dies nahmen einige Spottvögel und Speikatzen mit Fleiß wahr, und sie gingen nun desto mehr um das Haus spazieren, darin die Frau war. Und wann das gute Weib bei ihren Nachbarn saß, stunden sie hinzu, und trieben gute Schwänke und Possen mit ihnen. Dies und dergleichen wollte den Tüpel schier unsinnig machen. Er durfte es auch gegen sein Weib nicht merken lassen; denn es war ihm unverborgen: was man den Weibern unterstehet zu verleiden oder zu verbieten, darnach verlanget sie erst. Die Frau aber, die an allen seinen Geberden wol abnahm, weß er gesinnet sei, ließ sich's je länger je weniger bekümmern, und trieb ihre Kurzweil mit Jedermann desto offener und freier. Als nun der dumme Eiferer dies wahrnahm, dacht' er auf Mittel und Wege, wie dem Uebel abzuhelfen wäre. Er besann sich kurz, und kaufte ein Haus in einem andern Flecken, und raffte seine Siebensachen zusammen, lud sie auf Karren und Wägen, und machte Anstalten zum Abfahren. Die gute Frau, die mehr Witz hatte, als ihr Mann, ließ sich die Sache wol gefallen, und stellte sich, als wenn es ihr fast lieb wäre; denn so erfuhr sie fein sittlich von ihrem Mann, was die Ursache wäre seines Aufbrechens. Dieser gestand ihr und sagte: Wie es ihm so gar zuwider wäre, daß ihm solche Gesellen täglich um das Haus gingen; und wiewol er ihr nichts Arges gönne noch vertraue, möchte er es dennoch nicht sehen; sonst hätte er gar keine Ursache, warum er hinweg zöge, als eben diese. Die Frau faßte diese Worte in ihre Ohren. Als sie nun mit ihrem Hausrath aus dem Flecken fuhren, und weit hinaus in das Feld kamen, springt die Frau vom Wagen, und sagt: O weh, Hans! ich habe das Allernothwendigste dahinten gelassen. Halt ein wenig still! Der Mann fragt, was sie denn vergessen habe? Ei, sagt sie, ich habe kein Feuer mit mir genommen. Du große Närrin, sprach er, meinst du denn, wir ziehen an einen feuerlosen Ort? Du wirst Feuer, Holz und Stroh gleich sowohl dort finden, als da wir her kommen. Wenn dem so ist, sagt die Frau, so bist du viel närrischer, als ich. Finden wir Feuer dort, so werden wir ohne Zweifel auch solche Leute finden, die deine Eifersucht merken, und dir zum Trotz und Spott um das Haus gehen. Darum wäre mein Rath, du ließest uns bei dem Unsern bleiben, und an dem Ort, da die Leute uns, und wir die Leute kennen. Also ging der Narr in sich, erkannte seiner Frauen Rath für gut, und zog wieder zurück in seine alte Herberge. Auch ließ er von nun an seinen Eifer fahren, und ward ein rechtschaffener Hausmann.

 Fußnoten

 

1 Wagenkorb.

 

 21. Hauszucht.

Mann und Weib müssen nicht nur ihre Kinder in Zucht halten und ihre Dienstboten, sondern auch sich selbst unter einander, und das letzte ist sogar das Nothwendigste – und auch das Schwerste. Mit guten Worten und gutem Beispiel geht's aber doch, es müßte denn nur der Mann ein ganz ausgemachter Bruder Liederlich sein, und das Weib eine überjährige Schwester Schlampampe. – Eine Frau hatte einen Mann, bei dem das Liederlichsein so eben im Anflug war. Der saß manchen lieben Tag im Wirthshaus bei einem Krug Wein und einem Kapaunen, und spielte, statt daß er zu Haus gearbeitet, und mit dem Hafermuß und mit einem Krug Wasser vorlieb genommen hätte. Die Frau ertrug's lange Zeit mit Stillschweigen und Geduld; sie lag nach- wie vorher fleißig ihrer Arbeit ob, und nach verrichtetem Tagwerk aß sie mit ihren Leuten das Hafermuß und trank das Wasser; und es hätte ihr noch besser geschmeckt, wenn der Mann mitgehalten hätte. Endlich, wie sie sah, daß es immer noch schlimmer wurde, statt besser, beschloß sie, den liederlichen Mann zur Rede zu stellen, und ihn frei von der Leber weg zu fragen: Willst? oder willst nicht? Und das war recht; denn Stillschweigen hätte in diesem Falle nicht geholfen, und Zanken die Sache gar verdorben. Wie denn ihr Mann eines Abends spät wieder nach Haus kam, und hatte nichts gethan den ganzen Tag, aber viel verthan, so fand er den gedeckten Tisch zu Haus; auf der einen Seite stand das Hafermuß und ein Krug mit Wasser, auf der andern ein gebratener Kapaun, weißes Brod und eine Kanne Wein. Und der Mann, wie er das sah, dachte bei sich: So ein Bißlein und ein Schlücklein kannst du noch mitnehmen vor dem Schlafengehen. Die Frau aber sagte: Hauswirth, nun setze dich an welchem Eck du willst, an den Tisch. Willst du dich zum Hafermuß setzen, so will ich dir helfen mitarbeiten, daß mir das Blut zu den Nägeln ausgeht, falls du anders auch mit arbeitest. Willst du dich aber zum Kapaunen setzen, so mußt du mich gehen lassen an Ort und Ende, daß ich sehe, wo ich sie her bekomme. Der Mann bekam Respect vor der Rede, vielmehr vor seiner Frau, und er sagte: Appetit habe ich heute keinen mehr zum Hafermuß, aber an die Arbeit will ich morgen mit dir, und ins Wirthshaus nimmer. Er hielt Wort, und des andern Tags war er schon mit dem frühesten Morgen auf dem Felde; und Mittags aßen die beiden Leute den Kapaunen, und tranken die Kanne Wein in Frieden und Einigkeit zusammen; und es war ein so fröhliches Fest, wie an ihrem Hochzeittag.

 22. Eine häusliche Scene; oder: Der alte Gott lebt noch.

 

Es war eines Sonntags Morgen. Die Sonne schien hell und warm in die Stube; linde erquickliche Lüste zogen durch die offenen Fenster, im Freien unter dem blauen Himmel jubilirten die Vögel; und die ganze Landschaft, in Grün gekleidet und mit Blumen geschmückt, stand da, wie eine Braut an ihrem Ehrentage. Aber während nun draußen überall Freude herrschte, brütete im Hause, in jener Stube nur Trübsal und Trauer. Selbst die Hausfrau, die sonst immer eines heitern und guten Muthes war, saß heute mit umwölktem Antlitz und mit niedergeschlagenem Blicke da beim Morgenimbiß, und sie erhob sich zuletzt, ohne etwas zu essen, vom Sitze, und eine Thräne aus dem Auge wischend, eilte sie gegen die Thür zu. – Es schien aber auch in der That, als wenn der Fluch auf diesem Hause lastete. Es war Theurung im Lande; das Gewerbe ging schlecht; die Auflagen wurden immer drückender; das Hauswesen verfiel von Jahr zu Jahr mehr, und es war am Ende nichts abzusehen, als Armuth und Verachtung. Das hatte den Mann, der sonst ein fleißiger und ordentlicher Bürger war, schon seit langer Zeit trübsinnig gemacht; dergestalt, daß er an seinem fernern Fortkommen verzweifelte, und manchmal sogar äußerte, er wolle sich selbst Leids anthun, und seinem elenden trostlosen Leben ein Ende machen. Da half denn auch kein Zureden von Seiten seiner Frau, die sonst immer aufgeräumten Sinnes war, und alle Trostgründe seiner Freunde, weltliche und geistliche, verschlugen nichts, und machten ihn nur schweigsamer und trübseliger. – Der geneigte Leser wird denken, da sei es kein Wunder gewesen, daß denn zuletzt auch die Frau all ihren Muth und Freude verloren hat. Es hatte aber mit ihrer Traurigkeit eine ganz eigene Bewandtniß, wie wir bald hören werden. Als der Mann sah, daß auch sein Weib trauerte und nun forteilte, hielt er sie an, und sprach: Ich laß dich nicht aus der Stube, bis du mir sagst, was dir fehle. Sie schwieg noch eine Weile, dann aber that sie den Mund auf, und indem sie einen tiefen Seufzer holte, sprach sie: Ach, lieber Mann! es hat mir heute Nacht geträumt, unser lieber Herrgott sei gestorben, und die lieben Engelein seien ihm zur Leiche gegangen. Einfalt! sagte der Mann, wie kannst du denn so etwas Albernes für wahr halten oder auch nur denken? Herzlieb! bedenk doch, Gott kann ja nicht sterben. Da erheiterte sich plötzlich das Gesicht der guten Frau, und indem sie des Mannes beide Hände erfaßte und zärtlich drückte, sagte sie: Also lebt er noch, der alte Gott? Ja freilich! sprach der Mann. Wer wollte denn daran zweifeln? Da umfing sie ihn, und sah ihn an mit ihren holdseligen Augen, aus denen Zuversicht und Friede und Freudigkeit strahlte, und sie sprach: Ei nun, Herzensmann, wenn der alte Gott noch lebt, warum glauben und vertrauen wie denn nicht auf ihn – er, der unsere Haare gezählt hat, und nicht zuläßt, daß eines ohne sein Wissen ausfalle, der die Lilien des Feldes bekleidet, und die Sperlinge ernährt, und die jungen Raben, die nach Futter schreien? – Bei diesen Worten geschah es dem Manne, als fielen ihm plötzlich Schuppen vom Auge, und als lösete sich das Eis, das sich um sein Herz gelegt hatte. Und er lächelte zum ersten Male wieder nach langer Zeit; und er dankte seinem frommen lieben Weibe für die List, die sie angewandt, um seinen todten Glauben an Gott zu beleben, und das Zutrauen zu ihm hervorzurufen. Und die Sonne schien nun noch freundlicher in die Stube auf das Antlitz zufriedener Menschen, und die Lüfte wehten erquicklicher um ihre verklärten Wangen, und die Vögel jubilirten noch lauter in dem Dank ihrer Herzen gegen Gott.

 23. Probates Mittel, die Kinder zu erziehen.

 

Das Recept ist von keinem Doctor der Erziehungskunst erfunden und angewendet worden, sondern von einem einfältigen Tyroler Landmann, der im Jahre 1825 zu Gries, im Thale Sellrain, seine goldene Hochzeit hielt, und die Freude erlebte, zwölf große wohlerzogene Kinder um sich zu sehen, nebst einem zahlreichen Nachwuchs von Enkeln. Als ihn nämlich einer, der bei seinem Ehrenmahl zu Gast saß, über Tisch fragte, wie er's angefangen habe, so viele Kinder zu erziehen, ohne daß eines von ihnen aus der Art geschlagen wäre: antwortete er: das ist eine leichte Sache; man darf nur das erste gut erziehen, die andern erziehen sich von selbst. Wie verstehst du das, Alter? fragte der Schulmeister. Ich meine, versetzte der Landmann, daß dann die Kinder einander selbst erziehen, und die Eltern dabei nur das Nachsehen haben. Erkläre dich deutlicher, sagte der Schulmeister, wir Jüngern können von euch Alten immer was lernen. Ja – sprach jener – wie soll ich's euch erklären? So etwas läßt sich wol machen, aber nicht sagen. Kurz und gut: der Hansel dort war der erste Bub, und die Lenel das erste Mädel, die wir kriegten; und wie man nun die ersten und die letzten Kinder am liebsten hat – die mittlern hat man freilich auch gern – so haben wir uns, mein Weib und ich, allerdings viele Mühe gegeben, um sie rechtschaffen zu erziehen und in Gottesfurcht. Das Erziehen aber erlernet sich nicht, wie unsere Schreiber sagen, sondern man muß es eben schon wissen, und das Herz thut dabei mehr, als der Kopf. Wir beide hielten uns aber an die Art und Weise, wie wir selbst erzogen worden sind von unsern frommen Eltern – Gott hab sie selig! – und wir sind dabei gut gefahren. Hansel und Lenel – ich sollt' sie nicht loben in ihrer Gegenwart – sind schon als Kinder so brav gewesen, daß alle Leute ihre Freude an ihnen gehabt haben, und wir beide am meisten. Nun ist drauf die kleinere Zucht nachgekommen, Buben und Mädeln unter einander. Da hat's denn geheißen: Hansel, gib Acht auf dein Brüderl! und: Lenel, gib Acht auf das Dienl! und sie haben's gethan, besser als wir selbst gekonnt hätten. Die Kinder sind nämlich, müßt ihr wissen – Gott verzeih mir den Ausdruck! – wahre Affen, und was eins am andern sieht, das macht es nach, Gutes und Böses. Und darin, seht, liebe Nachbarn, liegt das Geheimnis, wie Kinder durch Kinder erzogen werden. Aber das zweite Geheimniß ist: daß die Eltern selbst überall mit gutem Beispiel voran gehen – denn Worte machen's nicht. – Und das dritte und größte Geheimniß ist (und dabei lüpfte er seine Kappe), daß Gott seinen Segen gibt; der uns aber nicht fehlen kann, wenn wir das Unserige gethan haben. Das ist alles – schloß er – was ich euch sagen kann, liebe Nachbarn! – Die Nachbarn tranken auf seine und der Frau Gesundheit und die Kinder und Kindeskinder kamen herbei und gaben den Eltern die Hand, und ihr Herz war auch dabei.

 24. Die Kinderprozession.

 

Am dritten December 1800 Morgens haben die Bewohner in der Gegend von St. Wolfgang bei Hohenlinden nicht vermuthen können, daß es Mittags um ihre ruhigen Hütten herum so stürmisch hergehen werde zwischen den Kaiserlichen und den Franzosen und sie schickten daher, wie gewöhnlich, ihre Kinder in die Schule zum Klausner, welcher von ihren Einödhöfen zwei bis drei Stunden Wegs entfernt, im Walde wohnte. Und nach gehaltener Morgenschule saßen die Kinder Mittags ganz ruhig in der Stube, und verzehrten mit gutem Appetit ihr Mittagbrod, das sie von Hause mitgenommen hatten, und dachten an nichts. Da hörte man auf einmal in der Nähe Piff, Paff! und aus der Ferne Pumm, Pumm! Und der Klausner, der gleich vermuthete, was das bedeute, ging hinaus, und sah und hörte nun zu seinem Schrecken, daß das Treffen schon nahe sei, und daß die Kinder nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren könnten. In der Angst seines Herzens faßte er einen Entschluß, der wol der beste war, den er in dieser bedrängten Lage fassen konnte. Er holte das Kruzifix aus dem Kirchlein, und stellte die Kinder Paar und Paar auf, und so zog er mit den Kleinen, das Zeichen des Friedens an der Spitze, über das Schlachtfeld, Panduren und Sanscülotten vorbei, und die wilden Menschen thaten den Kindlein nichts zu Leide und ließen sie fürder ziehen in Frieden. Und so kamen sie glücklich in St. Wolfgang an, wo die armen Waislein von den Einwohnern freundlich aufgenommen und verpflegt wurden, bis gegen Abend ihre Eltern kamen und sie heimführten. Und die Eltern vergaßen des Jammers, den sie hatten, daß ihre Hütten geplündert waren, ob der Freude, daß Keines von ihren Lieben verloren gegangen sei.

 25. Eine Desperations-Kur.

 

Ein braver, ehrlicher Mann hatte einen Sohn, der ein Lump war, ein Fall, der eben nicht selten vorkommt in der Weltgeschichte. Als jener nun zu seiner Tage Ende gekommen, so ließ er den Sohn zuletzt noch vor sein Bett rufen, und sprach zu ihm: Erwarte nicht, daß ich noch vergebliche Worte an dich richte, weder im Guten noch im Bösen. Ich habe beiderlei nicht gespart zu seiner Zeit; es ist aber alles umsonst gewesen. Ich sehe auch deines Lebens Lauf und Ablauf voraus. Du wirst in kurzer Zeit all mein Geld und Gut verdemmen und verschlemmen und es wird dir zuletzt nichts übrig bleiben, als Armuth und Schande. Dann aber stehen dir nur zwei Wege offen: entweder zu rauben oder zu verzweifeln; und das Ende wird sein, daß du gehenkt wirst, oder dich selbst henkest. Für den ersten Fall wird nun schon die Obrigkeit sorgen, für den andern Fall – sieh, lieber Sohn! – hab' ich gesorgt. In der hintern Kammer droben, wo der Plunder liegt, da habe ich noch in den jüngsten Tagen, um dir Mühe und Geld zu ersparen, einen Strick befestigt an einem Nagel, der hält. An diesem magst du dich dann aufhängen; es sieht dich da kein Mensch und es kräht dir kein Hahn nach. Erwäge denn die Sorgfalt deines Vaters und erfülle seine letzte Willensmeinung. Nach diesen Worten starb der Vater. Der Sohn that, wie der Vater gesagt. Er verschlemmte und verdemmte in kurzer Zeit all dessen Geld, Hab' und Gut, und es blieb ihm zuletzt nichts übrig, als Armuth und Schande. Und wie er nun bedachte, was weiter zu thun wäre, so hielt er's noch für's beste, daß er sich selbst aufknüpfe, wie es des Vaters Wille gewesen. Also eilte er zur dunkeln Kammer hinauf, und legte sich den Strang um den Hals. Aber in dem Augenblicke, als er anzog, sieh! da lösete sich die Falle an der Decke, und es überrieselte ihn alsbald mit Gold- und Silberstücken. So hatte es der gute Mann veranstaltet, und er hat sich auch in seiner Hoffnung nicht betrogen. Der Sohn erwägte die Sorgfalt seines Vaters, und erfüllte nun seine rechte letzte Willensmeinung. – Merk: eine solche Desperations-Kur ist ein Fall, der gar selten vorkommt in der Weltgeschichte.

 
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