Enthaltend: Die Geschichte des ewigen Juden, die Abenteuer der sieben Schwaben, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien




НазваниеEnthaltend: Die Geschichte des ewigen Juden, die Abenteuer der sieben Schwaben, nebst vielen andern erbaulichen und ergötzlichen Historien
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Дата07.10.2012
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Achtes Kapitel.

 

Es waren ungefähr vierhundert Jahre nach Christi Geburt verflossen – beinahe in der ganzen damals bekannten Welt war schon das Zeichen des schmählichen Kreuzes als Triumphzeichen des Heiles aufgerichtet – da kehrte Ahasverus, der ewige Jude, wieder zurück aus fernen Welttheilen über Jerusalem gen Rom zu. Hundert Geschlechter der Menschen waren indessen dahin gegangen; viele Städte, der Stolz und die Pracht ihrer Zeit, waren verschwunden, und nur Trümmer davon waren noch sichtbar, als Zeichen ihrer ehemaligen Größe; ganze Nationen von anderer Herkunft bewohnten nun jene Länder, worin die alten Heiden hausten, und er stand allein da unter ihnen, der einzige Mensch aus einer urgrauen Zeit; aber die Zeit hatte nichts vermocht über ihn, denn er war noch in der Kraft des Mannesalters, wie damals, wo der schreckliche Fluch über ihn ergangen. Wie er nun so das Land durchwanderte und die Inseln des Mittelmeeres, und alles verändert sah, nur sich selbst nicht; und als er die Christo geweihten Tempel vorbei zog, und die Gräber der Christen, die nun ausruhten von den Mühen des Lebens, der Früchte ihres Glaubens theilhaftig; und wie er sah und hörte, daß der Name Dessen, den er von seiner Schwelle weggestoßen, von allen hochgepriesen wurde als der Heiland der Welt, da ergriff ihn eine unendliche Wehmuth, und er versank schier in Verzweiflung wegen seiner Schuld, ob sie ihm je vergeben werden könne. Und er rief aus: »Ist denn keine Sühne für mich, Herr des Lebens und des Todes? Soll ich noch länger umher wandeln, wie Kain, als ein von Gottes Fluch getroffener Sünder? Er, der erste Mörder, ist doch gestorben; und ich soll fortleben zu meiner Qual und zum Aergerniß Anderer? Ich will die Welt befreien von meiner verhaßten Gegenwart, und Gott genade mir, wenn ich mich in die Arme seiner Barmherzigkeit werfe.« So sprach er, und er stieg den Aetna hinan, der so eben aus seinem weiten und tiefen Schlunde Feuer auswarf, das wie Blitze Gottes durch das Rauchgewölke leuchtete, während der Donner furchtbar aus seiner Tiefe herauf scholl. Und er stand am Schlund, und sah hinab, und Grausen packte ihn. Aber er faßte Muth, und rief: »Wenn noch ein Himmel für mich ist, so ist er nur in der Hölle!« und stürzte sich hinab.

 Neuntes Kapitel.

 

Aber der feuerspeiende Berg behielt ihn nicht, sondern warf ihn wieder aus mit seinen Flammenwirbeln. Und Ahasverus lag am Fuße des Berges, besinnungslos, am ganzen Körper voller Brandmale und röchelnd und stöhnend, wie einer, in dessen Eingeweiden der Tod wüthet. So traf ihn ein frommer Einsiedler, der am Fuße des Aetna seine Klause hatte; der trug ihn in seine Wohnung, und pflegte ihn und heilte seine Wunden, bis dem Unglücklichen mit der Genesung die Besinnung wieder kam. »O!« – rief Ahasverus, als er aus seinem langen Schlafe wieder erwachte – »warum rufest du mich wieder ins Leben zurück, in dieses mir so verhaßte Leben? Wenn mich der Berg wieder ausgeworfen hat aus seinen brennenden Eingeweiden, warum hast du meinen Körper nicht der Fäulniß überlassen, und dem Fraße wilder Thiere? So haben sich denn nicht nur alle Elemente gegen mich verschworen, sondern auch die Menschen, um mich zur Qual des Lebens aufzusparen für immer. Ach, leben! – leben müssen! – zur Strafe leben müssen! – O ihr Glücklichen, die ihr euch Sterbliche nennt, sterblich seid! Ihr wißt nicht, was das heißt: leben müssen im Bewußtsein seiner Schuld! Was euch Segen zu sein scheint, das ist mir Fluch!« – So klagte der Unglückliche. Der fromme Einsiedler sprach ihm Trost zu und redete mit ihm, als mit einem, dessen Person und Schicksale ihm genau bekannt waren. »Ahasvere,« sagte er, »war des Herrn Strafe schwer, so war deine Schuld noch schwerer; und ist aber auch deine Schuld groß, so ist des Herrn Gnade noch größer! Darum habe Geduld, und trage mit Ergebung die Bürde des Lebens, bis der Herr kommen und sie dir abnehmen wird.« Dann redete er zu ihm weiter von der Huld und Gnade des Herrn, und daß er, »der Welt Heiland, vom Himmel hernieder gestiegen sei, um alle Menschen selig zu machen, deren Sünde er auf sich genommen, und für sie gestorben am Stamme des heiligen Kreuzes.« Ahasverus hörte dem frommen Einsiedler mit Aufmerksamkeit zu; und wie jener ihm die schönen Gleichnisse von dem verlornen Schafe und von dem verlornen Sohne erzählte, und das liebevolle Wort des Erlösers hinzusetzte, daß mehr Freude sei im Himmel über einen bußfertigen Sünder, als über neun und neunzig Gerechte, da weinte Ahasverus die erste Thräne der Reue, der Freude und des Dankes; denn seine Augen waren vertrocknet seit jenem unseligen Tage seiner Schuld und seiner Strafe. – Nachdem er wieder gesund geworden, verließ er den frommen Einsiedler, und begab sich auf dessen Rath in die Wüste von Thebais in Ober-Aegypten.

 Zehntes Kapitel.

 

Die Wüste von Thebais war zur damaligen Zeit bewohnt von vielen Tausenden frommer Eremiten, welche hier, in gänzlicher Entfernung von der Welt und ihren Freuden, Gott dienten im Gebet und in Betrachtung. Dahin kam Ahasverus, und da sein Inneres reiner und stiller geworden war, so fand er sogleich Behagen in dieser äußern Umgebung. Denn er sah, wie diese gottesfürchtigen Männer auf der Welt lebten, ohne in der Welt zu leben; daß sie das Leben selbst nur als eine schwere Bürde ansahen, die ihnen Gott zu tragen auferlegt, bis daß Er komme – als eine immerwährende Vorbereitung zum Tode, ja als den Tod selbst, um des höhern, des ewigen Lebens sich würdig zu machen; und daß sie endlich dessen ungeachtet mit Geduld in diesem Elend ausharrten, und voll Hoffnung lebten auf die Zukunft des Herrn. Das Beispiel dieser frommen Männer, ihre stille Lebensweise und ihre einfältige Denkungsart wirkten wohlthätig auf ihn ein, und er wurde von Jahr zu Jahr ergebener in sein Schicksal. Er diente den Brüdern, die weit und breit zerstreut lebten in abgesonderten Hütten, besonders den Altvätern, die der Aufsicht pflegten über die jüngern Brüder, und befliß sich in allen Dingen der treuesten Ausrichtung. Doch ließ er sich nie mit Jemand in eine Unterredung ein; auch ihre Versammlungen vermied er, und nahm keinen Theil an ihrem Gottesdienste. Er verhehlte den Obern nicht, die ihn deshalb zur Rede stellten, daß er ein Jude sei, und daß er keine Gemeinschaft haben könne mit den Christen. Denn, obwol Ahasverus allmählich durch die Gnade Gottes, die ihn bei so vielfältigen wunderbaren Ereignissen ergriffen und getrieben hatte, von seinem trotzigen Stolze geheilt und zur Erkenntniß seiner selbst, zur Demuth geführt worden war, so fehlte es ihm doch noch am Glauben – an dem lebendigen Glauben an Jesum Christum, in dem allein das wahre Heil, der wahre Friede zu finden ist.

 Eilftes Kapitel.

 

So waren wieder ein paar Jahrhunderte verflossen, und sie däuchten Ahasvero, wenn er auf sie zurückblickte, wie ein paar Jahre; denn für den Menschen ist nur die Zukunft eine Zeit, die Gegenwart vergeht ihm, ohne daß er sie bemerkt, und die Vergangenheit ist ihm verflossen, als habe er sie nicht gelebt... Da erscholl bis in die Wüste von Thebais das Gerücht: es sei in dem fernen Arabien ein neuer Prophet auferstanden, der sich über Christum erhebe, und das Christenthum als Abgötterei verdamme und ausrotte. Seine Losung sei: »Allah ist Gott, und kein anderer Prophet, als Muhammed.« Wie das Ahasverus vernahm, da erwachte plötzlich in seinem Innern wieder der Gedanke, der lange in ihm geschlafen, daß Jesus nicht Gott sei, sondern nur ein Gottgesandter, ein Prophet; und daß sein Reich jetzt zu Ende gehen werde bei der Erscheinung eines neuen Propheten und Wunderthäters. In diesem Wahn und in der Hoffnung, daß die Zeit auch seiner Erlösung gekommen sei, verließ er noch an demselbigen Tage die Wüste, um den neuen Propheten aufzusuchen, um sich unter sein Volk zu stellen. Die Heiden, welche von ihrem Afterpropheten Muhammedaner hießen, hatten aber bereits Arabia in ganzen Heerschaaren verlassen, und zogen gen Palästina und Syrien hinauf, um dort die neue Lehre mit Feuer und Schwert zu verbreiten. Ahasverus begegnete den wilden Horden unfern Jerusalem, und er zog mit ihnen in die Stadt ein, unter dem Rufe: Allah ist Gott, und kein anderer Prophet, als Muhammed. Und während die Heiden die christlichen Tempel plünderten, und auf ihnen statt des Kreuzes den Halbmond aufsteckten, ging Ahasverus in der wilden Freudigkeit seines Herzens hinaus zum heiligen Grabe, wo einst des Erlösers Leichnam geruht, und wo der Herr von den Todten auferstanden ist. Und vermeinend, er werde sich um den neuen Propheten dadurch ein großes Verdienst erwerben, daß er mit eigener Hand die heilige Stätte verwüste, ergriff er im Wahnsinn des Aberglaubens eine brennende Fackel, und lief in den Tempel, um ihn anzuzünden. Sieh! da stand der Herr vor ihm, wie er glorreich aus dem Grabe erstanden; und wie damals die Wächter des heiligen Grabes plötzlicher Schrecken ergriff, so packte auch jetzt den Frevler ein heiliger Schauer und er fiel anbetend auf die Erde nieder und rief: »Mein Herr und mein Gott!« – So fanden ihn auf dem Boden liegend die Mönche, die das heilige Grab bewachten; und da sie erkannten, daß er an Christum glaube, den lebendigen Gott, so gaben sie ihm die Taufe noch zu derselbigen Stunde und an demselbigen Orte. Des andern Tags aber zog er mit ihnen fort in das Gebirge des Libanon, wohin sie sich vor den Heiden flüchteten.

 Zwölftes Kapitel.

 

Von dieser Zeit an, als er des Heils gewürdigt worden, fühlte Ahasverus sein Innerstes ganz verwandelt. Durch seinen Glauben war ihm Gnade widerfahren, und die Vergebung seiner Sünde geworden; und obwol die Folge jener Sünde, die Strafe, nicht aufgehoben werden konnte, weil das Wort erfüllt werden mußte, so hat er doch von Stund an selige Ruhe und heiligen Frieden empfunden, wie ein Kind, das an der Folge einer schweren Krankheit leidet und langsam zum Tode reif wird, das aber im Schooße der mütterlichen Barmherzigkeit ruht, und daher willig und geduldig das unheilbare Weh erträgt unter der Pflege eines liebenden Herzens. So lebte Ahasverus in seliger Abgeschiedenheit von der Welt unter den frommen Mönchen in den Höhlen und auf den Felsen von Libanon, bis es ihnen durch die wunderbare Fügung Gottes vergönnt ward, wieder zurück zu kehren ins heilige Land, und am Grabe des Erlösers sich wieder anzusiedeln. Denn, um die Schmach des Kreuzes zu rächen, und die geweihte Erde, allwo Christus selbst gewandelt, zu reinigen von dem Unrath der Heiden, beschlossen die Völker des Abendlandes einen Kreuzzug gegen die Ungläubigen, und sie verjagten die Anhänger der Lehre Muhammeds, und pflanzten wieder statt des gotteslästerischen Halbmondes das heilige Kreuz auf. Ahasverus war unter den heldenmüthigen Kriegern, welche die heilige Stadt Jerusalem eroberten, und es war ihm unter der Fahne Christi ganz anders zu Muthe, als damals, als er dieselbe Stadt vertheidigte gegen die alten Heiden mit dem Volke, das Gott verworfen. Er diente auch in allen folgenden Kriegen, die ein paar Jahrhunderte lang gegen den Erdfeind in diesen Landen geführt wurden; und als zuletzt doch, aus unbegreiflichen Rathschlüssen Gottes, die Heiden die Oberhand behielten, doch aber so, daß das heilige Grab den Christen erhalten wurde, so ergab er sich ganz dem frommen Dienste des Herrn und seiner Gläubigen. Von der Zeit an ist er der beständige Geleitsmann derer, welche von fernen Gegenden herkommen, um das heilige Land zu besuchen, und ihre Andacht zu verrichten bei dem heiligen Grabe; und er dient ihnen als treuer Dolmetsch alles dessen, was Jesus Christus auf Erden gethan, gelehrt und gelitten hat, und führt sie umher an alle die heiligen Oerter, wo der Heiland eine Spur hinterlassen hat seiner wunderthätigen Gnade und Barmherzigkeit. Auch seine eigene Geschichte verschweigt er nicht, obwol er sich nur sehr wenigen und sehr frommen Seelen entdeckt; und welche von heiliger Wißbegierde getrieben, ihn um die Schicksale befragen, die seit so vielen Jahrhunderten über ihn ergangen und vor ihm vorübergegangen am Menschengeschlechte, denen erzählt er sie mit anmuthiger Ausführlichkeit und überfließender Salbung, so daß keiner von ihm hinweggeht ohne wahre Stärkung im Glauben, in der Liebe und Hoffnung... Ahasverus aber sieht, wie ein Jahrhundert nach dem andern vorüberzieht wie ein Jahr, und die Menschengeschlechter wie Geschöpfe eines Tages; und er harret in frommer Geduld und treuer Hingebung, voll des Glaubens und unter den Werken der Liebe, auf die Zukunft des Herrn – auf den heiligen, großen, ewigen Sabbath, der anbricht nach den sechs Tagen, die wir Jahrtausende nennen.

 II. Allerlei erbauliche und ergötzliche Historien.

 

1. Legende von dem Ritter Sankt Georg.

Im Reiche Libya liegt eine Stadt, genannt Selene. Unfern der Thore befindet sich ein großer See, zwischen welchem aus dem daran stoßenden Gebirge der einzige Zugang zur Stadt und zu dem übrigen Lande ist. Nun begab sich's, daß einstens ein erschrecklicher Lindwurm in dem See seinen Aufenthalt nahm, und jeden, welcher des Weges ging, tödtete und verschlang. Und wenn er des Fraßes ermangelte, so schleppte er sich bis an die Mauern der Stadt, und blies seinen vergifteten Athem in die Stadt hinein. Das hatte der alte Feind, der Satan, so veranstaltet, auf daß nicht die erfreuliche Botschaft des Christenthums in diese Lande kommen möchte; und es geschah wol auch mit Gottes Zulassung und zur Strafe, weil die Einwohner der Stadt und des ganzen Landes die schändlichsten Götzen anbeteten und ihnen sogar Menschenopfer brachten. Um nun den Lindwurm fern zu halten, beschlossen die Einwohner, ihm täglich zwei Schafe an das Ufer des Sees zu bringen zu seiner Nahrung; und als sich aber die Zahl der Schafe mit jedem Tage verminderte, kamen sie nach gepflogenem Rathe überein, dem Wurm täglich nur ein Schaf zu geben, und neben dem Schafe noch ein Kind; und welches Kind durch das Loos getroffen würde, das sollte man ihm geben. Da begab sich's, daß letzthin auch des Königs einzige und ausbündige Tochter durch das Loos getroffen wurde. Darüber gehub sich der König sehr übel, und sprach zum Volke: Nehmt all mein Gold und Silber und die Hälfte meines Reiches, und laßt mir meine Tochter. Das Volk aber ward zornig, und sprach: Du selbst, König, hast diese Weise geordnet; also geziemt dir auch, derselben zu gehorchen. Unsere Söhne und Töchter sind uns auch lieb gewesen, gleichwol haben wir sie hergegeben, als die Götter es über sie verhängten. Thue, was das Gesetz verlangt, oder wir wollen dich und dein Haus mit Feuer verbrennen. Der König mochte wollen oder nicht, er mußte sein Kind hergeben. Die Tochter zog königliche Kleider an, schmückte sich mit Perlen und dem köstlichsten Geschmeide. Dann fiel sie dem Vater zu Füßen und bat um seinen Segen. Der Vater umhalsete sie mit tausend Thränen. Weh mir, rief er, mein herzliebes Kind! Bist du zu solchem grausamen Verhängniß so groß und schön geworden? Ist das die Hochzeit, die ich dir bereitete? Ist das der Bräutigam, dem du gespart wurdest? Muß ich mein einziges Kind dem Drachen zur Speise geben? Wollten die Götter, ich wäre gestorben, ehe ich ein solches Herzeleid erlebte. Die fromme Tochter tröstete den Vater, und sprach: Gebt Euch zufrieden, lieber Vater. Sterbe ich doch für Euer und des Reiches Bestes. Nachdem der Vater ihr hierauf seinen Segen gegeben, entwand sie sich seinen Armen, ging getrost zu den Stadtthoren hinaus, und begab sich an das Gestade des Sees. Das Volk aber sah zu aus der Ferne.

Während nun die Jungfrau des Drachen Ankunft weinend erwartete, kam gerade durch Gottes Fügung ein stattlicher Ritter daher gesprengt auf einem schneeweißen Rosse, sein Schild war mit einem blutrothen Kreuze verziert, und eine goldene Taube schwebte mit ausgebreiteten Schwingen über seinem Helm. Der Ritter nahte sich der Jungfrau, saß ab, trat zu ihr mit adeligem Anstande, und sprach: Ich beschwöre Euch, edles Fräulein, daß Ihr mir entdecket, weshalb Ihr hier wartet und traurig seid. Sie sprach: Wackerer Ritter, setzet Euch eilends wieder auf Euer Roß, und fliehet von dannen, auf daß Ihr nicht eines schmählichen Todes sterbet. Der Ritter sprach: Seid meinethalb unbesorgt; nur entdeckt mir die Ursache Eures Kummers. Die Jungfrau erwiderte: Ich sehe, daß Ihr eines hohen Gemüthes seid. Eben darum sollt Ihr nicht mit mir umkommen. Ich bitte Euch, fliehet eilends. Der Ritter versetzte: Ich werde von dannen weichen, bis ich erfahre, was Euch fehle, und worin ich Euch dienen könne. Als die Jungfrau hierauf ihm den ganzen Vorgang entdeckte, sprach er: Seid gutes Muthes! ich will mit Gottes Hilfe dem Lindwurm schon obsiegen. Ach nein, rief die Jungfrau, edler Ritter, Ihr würdet umkommen, und mich nicht retten; darum bitte ich, fliehet, und laßt mich alleine sterben. Während sie noch redete, bewegte sich das Wasser, und der Drache hob mitten aus dem Strudel sein erschreckliches Haupt empor. Als die Jungfrau den Drachen erblickte, zitterte sie über und über. Sanct Georg aber schwang sich behend auf sein Roß, schlug ein Kreuz, und rannte auf den Drachen ein. Der Drache schoß auf ihn los mit grimmiger Geberde. St. Georg befahl seine Seele Gott, legte die Lanze ein, und traf den Wurm so hart und gewaltig in den Nacken, daß er augenblicklich zu Boden stürzte. Der Ritter sprach zu der Jungfrau: Tretet eilend herzu, werft dem Drachen Euren Gürtel um den Hals, und fürchtet Euch nicht. Die Jungfrau that, wie ihr der Ritter geheißen. Sie legte dem Ungeheuer den Gürtel um den Hals, und der Drache folgte ihr, gleich einem zahmen Hündlein.

Als das zuschauende Volk wahrnahm, daß diese beiden mit dem Drachen daher kamen, flohen sie in die Berge und Wälder, rufend: Laßt uns fliehen, oder wir müssen alle sterben. Der Ritter aber winkte, rief und sprach: Fürchtet euch nicht. Gott hat mich zu euch gesandt, euch von dem Drachen zu befreien. Glaubet an Christum, so will ich den Drachen tödten. Als nun der König und das Volk erklärten, daß sie mit Freuden glauben wollten, zog der Ritter sein Schwert, tödtete den Drachen, und befahl, ihn aus der Stadt zu bringen, da dann kaum vier Paar Ochsen vermögend waren, das Ungeheuer auf das Feld zu schleppen, wo es mit Feuer verbrannt wurde. Es wurden aber diesen Tag mehr denn zwanzig tausend Menschen getauft, ohne Weiber und Kinder. Der König war gar froh, daß er seine Tochter lebendig hätte, und er sprach zu St. Georg: Wir haben viel Gemachs und Guts von dir, darum wollen wir thun, was du willt. Und er wollte ihm viel Goldes und Silbers geben aus der Schatzkammer. Da sprach St. Georg: Wollt Ihr mir Geld und Gut geben, so gebt's den Armen an meiner Statt; damit dienet Ihr Gott. Da ließ der König ein schönes Münster machen Unserer Frauen zu Ehren, und machte einen Altar in dem Münster, und ehrete auch St. Georgen mit dem Münster. Da that Gott ein großes Zeichen, seiner lieben Mutter zu Ehren: denn es entsprang gar ein klares Wasser auf dem Altar, und das Wasser hatte die Kraft, welcher Mensch siech war und des Wassers trank, der ward davon gesund. Von den Zeichen ward der christliche Glaube sehr gestärket an dem Volke, und was sie St. Georg lehrte, das behielten sie mit allem Fleiße. Und sie hatten ihn sehr lieb und ehreten ihn gar hoch. Dies fiel dem heiligen Ritter schwer, und er gedachte, nicht länger da zu bleiben. Also nahm er Urlaub bei dem König und seiner Tochter, und schied von dannen.

Es war aber dieser Ritter St. Georg ein Markgraf von Palästina, und der Sohn christlicher Eltern. Er hatte von ihnen groß Land und Gut geerbt; sein ganzes Erbe aber hatte er seinen Brüdern überlassen, und war in die Fremde gezogen, um wider die Feinde Jesu Christi zu streiten und Gottes Kirche auszubreiten auf Erden. Manches Land hatte er gesehen, manches Reich erobert; und von seiner Thaten Ruf erscholl die Welt von einem Ende zum andern. Nachdem er zuletzt den Drachen zu Selene erlegt, zog er endlich gen Hof, wo der Sitz des heidnischen Gräuels war, und er nahm sich vor, mit Gottes Gnade hier dem Unglauben gleichsam den Herzstoß zu geben. Es hielt aber der Kaiser so eben einen großen Ring vor der Stadt, und es waren viele Könige und Fürsten und Grafen versammelt im Lager, die sich mit Waffenspiel und anderer ritterlichen Kurzweil ergötzten. Da schlug der Ritter Georg sein Zelt neben dem Lager auf, und hing seinen Schild aus mit dem rothen Kreuz im Felde. Es kannte den Ritter aber Niemand. Als der Kaiser nun vernommen, daß ein christlicher Ritter angekommen, ließ er ausrufen: Wer da an Christum glaubet und an seine Mutter, der soll es öffentlich sagen, und er werde deshalb viel leiden müssen. Da ging der Ritter Georg vor den Kaiser, und sprach: Herr, ich bin auf Gnade hergekommen, so gewährt mir denn, daß ich mich als Ritter gebaren dürfe. Der Kaiser sprach: Es sei. Da trat St. Georg in den Ring vor allen Herren, die da waren, und er sprach: Wer wider Christum ist und seine Mutter, mit dem will ich streiten. Denn ich bin ein Christ. Will mich deß Jemand bestehen? Da sprach der Kaiser: Hätte diese Rede der Markgraf von Palästina gethan, sie wäre kühn genug. Der Ritter sprach: Ich bin der Markgraf von Palästina. Da sprang der Kaiser auf, und empfing den Ritter höflich; denn er hoffte, daß er denselben von seinem Glauben abbrächte. Er lud ihn ein, in seinem Palaste zu wohnen, und versprach ihm, er wolle ihn mit Land und Leuten begaben, und ihn halten, wie seinen eigenen Sohn; aber seinem Gotte müsse er abschwören, und des Kaisers und des Reiches Gotte ein Opfer bringen. St. Georg fragte: Wer ist denn dein Gott? Der Kaiser sprach: Apollo, welcher ist ein Gott der Sonne. Der Ritter erwiderte: Die Sonne ist aller Ehren werth; jetzt aber ist es Abendzeit, und sie scheinet nicht mehr. Gib mir Frist bis morgen, ich werde dann sehen, was ich zu thun habe.

Es nahm aber St. Georg der Ritter jene Nacht Einkehr bei einer armen Wittwe. Als er in ihre Hütte trat und sie um Herberge ansprach, da fiel das Weib ihm zu Füßen – denn er war ihr wie ein Gott erschienen – und sie sprach: Ach, Herr! wie mögt Ihr Herberge nehmen bei einer armen Wittwe? Diese Hütte schützet Euch nicht wohl. Auch habe ich kein Brod, das ich Euch reichen könnte. Und, wollt' ich Euch auch von Herzen gern Dienste erweisen, so vermöcht' ich's nicht; denn seht, dies mein Knäblein ist blind von Geburt aus und gelähmt am ganzen Leibe, und ich muß seiner warten bei Tag und bei Nacht. St. Georg sprach: Sei getrost! Dem Gott, an den ich glaube, ist kein Ding unmöglich. Willst du an Christum glauben, wenn er dein Knäblein gesund macht durch mich, seinen Diener? Die Wittwe sagte: Ach ja, Herr! Der Ritter küßte das Kind, und es genas alsogleich von allen seinen Gebrechen. Voll Freuden nahm die Mutter das Kind, lief hinaus, zeigte es allen Nachbarn und erzählte, welche große Barmherzigkeit ihr widerfahren wäre. Als sie wieder zurückgekommen, und Brod und Wein für den Gast mitgebracht hatte, da zeigte sich vor ihren Augen ein noch größeres Wunder. Die hölzerne Säule, auf der die Hütte ruhte, war zu einem grünen Baume geworden, der hoch über das Haus gewachsen war; die Aeste breiteten sich aus und hatten schöne große Blätter, und aus den Blättern trieben Blumen empor; auch bedeckte der Baum das Haus ganz und gar mit seinen Zweigen, und viel tausend Vögel saßen in den Zweigen und sangen auf das allerliebste, und die Blumen brachen auf und rochen wie lauter Rosen und Violen. Die Wittwe erstaunte bei diesem Anblick. Was ist dieß? sprach sie; draußen liegt der Schnee vor allen Thüren, und hie innen ist Maitag. Der Ritter sprach: Laßt uns essen, denn mich hungert. Die Frau wollte decken. Siehe, da stand eine Tafel von Rubin unter dem Baume, und ein Tischtuch, wie von Lilien gewoben, war darüber gebreitet. Mittlerweile hatten die Blüten Früchte angesetzt, die Früchte waren reif geworden, und fielen auf die Tafel. Der Geschmack der Aepfel war sehr wunderbar; man durfte nur irgend eine Speise sich gelüsten lassen, sofort hatten sie den Geschmack. Und so aßen denn St. Georg und die Wittwe sammt dem Knäblein, und sie waren fröhlich im Herrn. Inzwischen hat sich der Ruf des Wunders, was in der Wittwe Haus geschehen, in der ganzen Stadt verbreitet, und ist bis in den kaiserlichen Palast gekommen. Des Kaisers Gemahlin machte sich alsbald auf mit ihren Kammerfrauen, um das Wunder zu besehen. Und als sie es nun anstaunte, wurde sie vom Geiste ergriffen, und sie sagte: Edler Ritter, ich glaube an Jesum Christum, und ich bitte Euch, daß Ihr mich der heiligen Taufe theilhaftig machet. Als sie die Worte gesprochen, schwebte eine leichte Thauwolke zum Fenster herein, und hing über dem Haupte der Kaiserin. St. Georg erkannte den Willen Gottes. Und während er nun die weihenden Worte aussprach, ließ die Wolke sich auf die Kaiserin herab, und sie ward getauft in der Wolke. Nach vollzogener Taufe schied die Kaiserin voll Freuden von dannen. Der Ritter aber begab sich zur Ruhe.

Am folgenden Tage versammelte der Kaiser alle Fürsten und Großen seines Hofes, damit sie zusehen möchten, wie der fremde Ritter seinem Gotte opferte. Und er ließ den Markgrafen von Palästina zu sich entbieten, und sandte ihm ein großes Geleite von Rittern, die ihn herbeiführen sollten. Eine Menge Volkes geleitete ihn zum Palaste des Kaisers. Als sie aber auf den Markt kamen, sah St. Georg einen steinernen Sarg stehen; der Sarg war wohl verschlossen, und auf dem Deckel waren eingegraben diese Worte: Wer mich anrührt, er sei Mann oder Weib, der ist des Todes. St. Georg fragte, was es mit dem Sarge für ein Bewandtniß habe. Das wissen wir nicht, sagten die Umstehenden; denn wegen der drohenden Inschrift wagte es noch kein Mensch, den Inhalt zu untersuchen. Der Ritter St. Georg trat näher, und klopfte auf den Deckel des Sarges; augenblicklich borst der Deckel auseinander, und man sah den Sarg angefüllt mit Menschengebeinen. Da sprach St. Georg zu der Menge, die ihn begleitete: Ihr habt gesehen, wie die Natur Zeugniß gegeben von der Macht dessen, dem ich diene und den ich anbete; so möge denn auch der Tod selbst Zeugniß geben von Christo, welcher der Herr ist des Lebens und des Todes. Und er trat zum Sarg, und sprach mit lauter Stimme: Ich gebiete euch, ihr dürren Gebeine im Namen dessen, der euch schuf und erlöste, daß ihr wieder lebendig werdet und aus dem Sarge hervorgehet. Augenblicklich ward ein Gewimmel im Sarg; die Gebeine wurden wieder lebendig, und es gingen viele Männer hervor, welche sofort niederfielen vor des Ritters Füßen, und die Taufe begehrten. Der Ritter zeichnete mit dem Schwert ein Kreuz auf die Erde, und alsbald entsprang ein Brunnen an der Stelle. Aus diesem Brunnen taufte er die Männer im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Darnach sprach er zu ihnen: Der Hölle seid ihr quitt und ledig. Eilet nun und bettet euch wieder in den Sarg, und fahret in das Paradies, und grüßet mir meine liebe Mutter Alexandra, wie auch die Jungfrau Maria und den Herrn Christum. Willig stiegen die Männer wieder in den Sarg. Der Sarg schloß sich über ihnen zu, und der Deckel war heil und ganz wie zuvor. Von diesem großen Wunder wurden wieder unzählig Viele gläubig in ihrem Herzen, doch verhehlten sie es aus Furcht vor dem Kaiser.

Als nun der Ritter St. Georg in den Palast kam, und in den Saal trat, wo der Kaiser, die Fürsten und Großen versammelt waren, so sprach der Kaiser zu ihm: Wohlan, tapfrer Ritter, Ihr habt gestern versprochen, unserm Gotte zu opfern. Sehet nur, wie lieblich die Sonne scheint. So thut nun, wie Ihr gelobt habt. St. Georg antwortete: Die Sonne ist aller Ehren werth, und noch größerer Ehren der, welcher sie erschaffen. Wo ist aber der Abgott, dem Ihr mir zumuthet zu opfern? Der Kaiser antwortete: Er steht draußen in seinem Tempel. Der Ritter sprach: Er mag sich her bemühen, wenn ich ihm opfern soll. Der Kaiser sprach: Kommt, wir wollen zu ihm gehen. St. Georg antwortete: Mir ist nicht gemüthlich, zu ihm zu gehen. Sollen wir ihm eine Ehre erzeigen, so mag er sich einmal zu uns bemühen. Nun stand unter dem Haufen der Zuschauer auch die Wittwe sammt dem Söhnlein, das er geheilt hatte. Da ging St. Georg auf sie zu, und er sprach zum Knäblein, indem er ihm eine Ruthe gab: Gehe eilend in den Tempel des Apollo, und sage dem Abgott: St. Georg der Ritter befehle ihm, augenblicklich dir zu folgen; weigert er sich dessen, so schlage ihn mit der Ruthe, und treibe ihn vor dir her, bis du ihn uns bringest. Der Knabe sprach: Es soll geschehen, wie Ihr befohlen habt, nahm die Ruthe und ging. Er hatte einen schönen weißen Leibrock an, und ein Kränzlein zierte seine Stirn. Als er ohne einigen Unfall in den Tempel gekommen, trat er vor den Götzen, und sprach: St. Georg der Ritter gebeut dir, im Namen des allmächtigen Gottes, daß du zur Stunde zu ihm kommest in den Saal des Kaisers. Diese Worte wiederholte er zu dreien Malen, und da sich der Götze noch nicht rühren wollte, so schlug er denselben mit der Ruthe, und trieb ihn also vor sich her, mitten durch die Stadt, bis in den kaiserlichen Palast. Als St. Georg den Götzen kommen sah, so sprach er mit lauter Stimme zum Kaiser und zu denen, die ihn umgaben: Weil ihr denn weder meinen Worten glaubt, noch den Zeichen, die ich thue in der Kraft des alleinigen Gottes, so mögt ihr das Zeugniß vernehmen aus dem eigenen Munde dessen, den ihr als euern Gott, den allsehenden, anbetet. Und er wandte sich zu dem Götzen: Ich beschwöre dich, sprach er, daß du bekennest, wer du seist. Der Abgott hub an gräßlich zu brüllen, dann sprach er: Christus ist wahrhaftiger Gott und des lebendigen Gottes Sohn. Ich aber und meine Brüder sind vom Himmel in den Abgrund verstoßen. Darum suchen wir die Menschen Gott abtrünnig zu machen, und verführen sie, uns anzubeten, und bereiten ihnen das ewige Feuer. Da sprach der Ritter: Fahre in den Abgrund, du Verfluchter. Alsbald verschwand der Teufel, und die Bildsäule zersprang in unzählige kleine Stücke.

Als der Kaiser sah, daß sein Abgott zu Schanden geworden und gar vertilgt sei, gerieth er in einen wüthenden Zorn, und befahl, den Ritter zu greifen. Er hatte ein Rad zurichten lassen, das mit zweischneidigen Schwertern nach innen und nach außen wohl versehen war. In dessen Speichen ließ er den Ritter flechten. Als aber das Rad in Schwung gekommen, fuhr es mit großer Gewalt auseinander, und beschädigte viele Heiden, der Ritter aber stand unverletzt auf dem Boden. Der Tyrann ließ einen Kessel füllen mit geschmolzenem Blei, und den Märtyrer hineinwerfen; allein das glühende Blei umfloß seine Glieder gleich einem erfrischenden Quellwasser. Der Kaiser nahm seine Zuflucht zu den Zauberern, die aus Natterngift und Schierlingssaft einen der tödtlichsten Tränke bereiteten; aber St. Georg, wie er den Becher nahm, schlug ein Kreuz darüber und trank ihn rein aus; und als nun das Gift ihm keinen Schaden that, bekannten die Zauberer sich überwunden, und nahmen selbst den christlichen Glauben an. Sofort befahl der Kaiser, sie hinzurichten. Zu seiner Gemahlin aber sprach er: Ich muß sterben vor Unmuth, wofern es mir nicht gelingt, dieses Lästerers mächtig zu werden. Die Kaiserin antwortete: Höre einmal auf zu wüthen, Wütherich. Siehest du nicht, daß dieser Ritter dir zu mächtig ist, und daß die Kraft Jesu Christi durch ihn wirket? Als der Kaiser hörte, daß auch seine Gemahlin eine Christin geworden, schäumte er vor Grimm und befahl, sie so lange zu geißeln, bis sie den Geist aufgäbe. Den heiligen Georg aber ließ er durch alle Straßen der Stadt schleifen, und hierauf in seiner Gegenwart dem Märtyrer das Haupt abgeschlagen. Indem er aber von der Richtstätte zurück zu seinem Palaste fuhr, fiel Feuer vom Himmel, das verzehrte ihn und seine Diener.

 
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